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Ich möchte auch ein eigenes Blog…

…Immer wieder sehe und lese ich davon, dass Menschen sich gerne ein Blog einrichten möchten. Ebenso oft lese ich dann von Plattformen wie Jimdo, Wix, Tumblr oder Squarespace.
Ich sag es ganz offen: Ich bin kein Freund von Bauskastensystemen. Schon gar nicht, wenn sie extern liegen und ich keine Kontrolle über den Server habe. Deswegen empfehle ich 90 % meiner Kunden WordPress aufzusetzen.

 

Schritt 1: Unabhängig starten und bleiben – eigener Webspace

Ganz am Anfang steht deine Domain, also deine Webadresse. In meinem Fall ist es “digitallotsen.ruhr”. Um dir diese Domain zu sichern und einen Ort zu bekommen, an dem du deine Webseiten-Daten ablegen kannst, brauchst du sogenannten Webspace.
Meine Seiten liegen alle bei All-Inkl:

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Hier kannst du also ein Paket wählen, das deinen Anforderungen entspricht. Für private Nutzer, die lediglich einen Blog und ein paar Infoseiten haben wollen, reicht tatsächlich auch das Privat Paket (Affiliate Link).

! Der erste Schritt ist also zu gucken, welches Paket du brauchst!

 

Schritt 2: Wähle deine Domain mit Bedacht!

Da du ja sicherlich auch möchtest, dass die Leser deinen Blog, oder deine Webseite finden, solltest du schon beim Domainnamen darauf achten sinnvolle Stichworte zu verwenden.
Wähle einen eindeutigen, nicht zu langen und prägnanten Domainnamen.
Beim Privatpaket von All Inkl hast du drei Domains inklusive. Nutze diese drei Domains!

Such dir also 3 passende Domains aus. Wenn du beispielsweise ein Fitness-Eltern-Blog haben möchtest macht es Sinn einmal den Blognamen zu nutzen und außerdem umschreibende Stichpunkte.

Angenommen dein Blog heißt “Running Oldies” und du schreibst über Laufen, Fitness und Elternthemen. Dann würde ich beispielsweise folgende Domains auf Verfügbarkeit überprüfen:

  1. Running-oldies.de
  2. Fitness-Eltern-Blog.de
  3. Laufen-fitness-eltern.de

Sind die drei Domains verfügbar, dann buchst du erstmal das gewünschte Paket mit der Hauptdomain “running-oldies.de”. Im Backend (KAS) von all inkl kannst du dann noch die beiden anderen Inklusivdomains registrieren.

 

Schritt 4: FTP-Server – den brauchst du um Daten hochzuladen

Yay, du hast nun deinen Webspace und deine Domain. Jetzt geht es ins Technische:
Du musst dir nun einen FTP-Zugang anlegen.
Keine Angst, das ist nicht schwierig!
Dazu gehst du ins Backend deines Webspaces und rufst den Menüpunkt “FTP” auf. Dort legst du einen FTP-Zugang an, in dem du auf neuen FTP-Zugang anlegen klickst. Notiere dir den Server, Benutzernamen und das Passwort.

 

Schritt 5: Du musst eine Datenbank anlegen

WordPress benötigt eine Datenbank. Diese legst du auch über das Backend deines Webspaces an. Dort gibt es den Menüpunkt Datenbanken. Steuere diesen an und lege eine neue Datenbank an.

Gib ihr einen sinnvollen Namen, damit du sie später wiederfinden, bzw. zuordnen kannst.

Wichtig!!! Notiere dir die Zugangsdaten und speichere sie gut ab. Zum einen brauchst du sie später für dein WordPress, zum anderen wird dein Passwort später nicht mehr angezeigt. Für das WordPress brauchst du den Datenbanknamen, Benutzernamen und das Passwort.

 

Schritt 6: Nun brauchst du ein FTP-Programm auf deinem Computer

Lade dir ein FTP-Programm herunter und installiere es. Ich sitze am Mac und nutze Transmit. Für den PC (oder auch Mac) gibt es beispielsweise Filezilla.

Wenn du dein FTP-Programm installiert hast, musst du nun die Nutzerdaten des FTP-Zugangs von eben eingeben. Bei Transmit gibt man oben den Namen des Zugangs ein. Darunter kommt der Server, Benutzername und das Passwort. Das war es.

digitallotsen-transmit-einrichten

Schritt 7: Endlich! Jetzt kommt das WordPress dran

Auf https://de.wordpress.org/txt-download/ kannst du dir die aktuelle WordPress-Version herunterladen. Diese heruntergeladene *.Zip-Datei musst du entpacken.

Nun öffnest du auf deinem Rechner die Datei „wp-config-sample.php“ und gibst dort den Datenbanknamen, den Benutzernamen und das Passwort der zuvor eingerichteten Datenbank ein.
Hierfür benötigst du einen Editor – HIER gibt es eine Auswahl an kostenlosen Editoren, falls du noch keinen installiert hast.

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Ein Stückchen weiter unten im Code findest du den sogenannten Sicherheitsschlüssel. Folge dem Link:

https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ und ersetze mit dem Code der dir auf der Seite erscheint den Codeschnipsel in der noch geöffneten PHP-Datei.

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Speichere die Datei ab, ändere den Dateinamen in „wp-config.php“ und lade den Inhalt (also alle Daten) des WordPressordners nun in den Hauptdomain-Ordner per FTP-Programm hoch.

 

Schritt 8: Das WordPress einrichten

Du hast es fast geschafft: Nun musst du nur noch dein WordPress einrichten. Jetzt steuerst du über den Webbrowser deine Domain – also zum Beispiel „www.running-oldies.de“ – an.
Wenn du die Informationen deiner Datenbank richtig eingegeben hast – und ich bin mir sicher das hast du – erscheint der WordPress-Willkommensscreen:

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Hier gibst du nun den Titel deines Blogs, deinen Benutzernamen und dein Passwort, sowie deine Mailadresse, an die die Zugangsdaten und später eventuell mal der Passwort-Reminder gehen, ein.

Zudem kannst du hier entscheiden, ob die Webseite von Suchmaschinen gefunden werden soll, oder nicht.
Keine Angst, das kannst du später noch über die Einstellungen im Backend ändern J

Jetzt klickst du auf „Wordpress installieren“ und tadaaaaaa – du hast dein WordPress selbst eingerichtet! Herzlichen Glückwunsch!

 

Schritt 9: Einloggen und loslegen

Wenn du dich jetzt mit deinen eben definierten Zugangsdaten anmeldest, bist du mitten drin in deinem Blog-Backend. Hier kannst du jetzt Seiten anlegen, Beiträge anlegen und vieles mehr.

 

Das ist das Backend

Links hast du das Menü, welches dir die verschiedenen Bereiche und Möglichkeiten offenbart. Meiner Meinung nach ist das Ganze sehr intuitiv, trotzdem liste ich hier einmal kurz die verschiedenen Bereiche auf:

Dashboad: Hier werden die aktuelle Meldungen zu deinem Blog und einige Hilfestellungen für deine ersten Bewegungen auf dem WordPress gezeigt. Wenn du dich damit noch gar nicht auskennst, solltest du die Schritte, die im obersten Bereich gezeigt werden abarbeiten. Es führt dich gut durch die Bedienung und die notwendigen Anpassungen.

Beiträge: Hier findest du bereits geschriebene Blogartikel. Zudem kannst du über diesen Menüpunkt selbst neue Blogartikel anlegen. Außerdem kannst du hier Kategorien und Schlagwörter festlegen. Diese kannst du aber auch immer im jeweiligen Artikel selbst anlegen oder angelegte Kategorien oder Stichpunkte auswählen.

Mediathek: Hier werden alle Bilder, Videos, Freebies, etc. abgelegt.

Seiten: Hier findest du die einzelnen Seiten deines Blogs. Standardmäßig sind die Seiten Startseite, Blog, Über mich und Kontakt angelegt.
In Deutschland ist ein Impressum und eine Datenschutzerklärung Pflicht! Diese musst du also noch anlegen.

Dazu kannst du auf e-recht24.de den für dich notwendigen Texte zusammenstellen und dann zwei neue Seiten erstellen und befüllen.

Kommentare: Hier findest du die Kommentare zu deinen Artikeln und kannst steuern, ob sie genehmigt werden sollen, oder nicht. Oder ob sie als Spam markiert werden sollen.

Design: Hier kannst du das Aussehen deines Blogs steuern. Hierzu kannst du dir aus dem Web „Themes“ herunterladen und hier installieren.

Plugins: Hier kannst du Funktionserweiterungen für dein WordPress installieren und steuern.

Sinn machen beispielsweise Plugins wie „Duplicate Post“, Yoast für SEO-Optimierung des Blogs und Akismet zur Spam-Bewältigung. Diese Plugins findest du über Plugins => Installieren => und dort dann rechts oben über die Suche. Die Installation ist selbsterklärend.

Benutzer: Hier kannst du Benutzer für dein WordPress einrichten. Beispielsweise wenn du einen Gastautor/eine Gastautorin hast, der/die für dich schreibt.

Werkzeuge: hier finden sich oftmals die Einstellungsmöglichkeiten deiner installierten Plugins.

Einstellungen: Hier kannst du generelle Einstellungen für dein Blog vornehmen.

Am Besten klickst du dich einfach mal einmal komplett durch und schaust dir die einzelnen Optionen an.

Hast du schon ein Blog? Falls nein, möchtest du eins aufbauen? Hat dir diese Schritt-für-Schritt-Anleitung helfen können?
Ich würde mich sehr über deinen Kommentar freuen 🙂

 

 

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