Ansprechende Webseiten mit guten Inhalten erkennt der Leser auf den ersten Blick. Sie sind professionell gestaltet und verständlich. Sie bieten nicht nur Mehrwert, sondern beinhalten einen Bauchladen von Themen, die den Leser interessieren und dort abholen wo sie bzw. er ist. Wichtig ist, dass Du Dir bewusst machst wie Deine Leser die Inhalte, die Du anbietest suchen oder was sie brauchen. Finde die richtige Balance zwischen Deinem Wissen und der „Not“ Deiner Leser.

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Sei die Reiseleiterin bzw. der Reiseleiter Deiner Leserschaft

Du bist die Kapitänin bzw. der Kapitän Deiner Webseite. So viel steht schon mal fest! Du hast etwas zu bieten und möchtest dies in die digitale Welt hinaustragen. All das bringt aber Nichts, wenn Du es verkomplizierst, unübersichtlich machst oder Deine Zielgruppe nicht angemessen ansprichst.

Wer ist also überhaupt Deine Zielgruppe? Wo befindet sie sich thematisch? Was braucht sie und was sucht sie im Internet? Ein Beispiel: Deine Zielgruppe sind Senioren, die mit Instagram anfangen möchten. Nehmen wir an, dass diese Senioren eine Grundkenntnis über Digitales besitzen. Instagram haben sie bisher noch nicht bedient und fragen sich nun z.B. ob sie ein privates oder geschäftliches Profil anlegen sollen, was alles in der Profilbeschreibung stehen muss, was Hashtags sind und welche zu ihren Inhalten passen. Fang also bei „Adam und Eva“ an und hole sie mit einfachen Sätzen, Fallbeispielen, Screenshots oder einem Video dort ab wo sie sind. Gebe ihnen das Gefühl, dass sie bei Dir genau richtig sind und auf dem richtigen Weg Instagram zu verstehen. Du wirst überrascht sein, wie gut das funktioniert!

 

Wie Du in den Wald hineinrufst, so hallt es heraus

„Meine sehr verehrten Damen und Herren! Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie sie zu mehr Reichweite und Sichtbarkeit kommen. Schon zu Beginn des digitalen Zeitalters stand schnell fest, dass das Internet wie ein großer Ozean aus Inhalten sein würde. Der Erfinder des WorldWideWeb, Tim Berners-Lee wollte etwas Großes erschaffen, denn er hatte die erste Vision eines weltweit verbundenen Informationssystems, welches ….“

Wie wirkt dieser Text auf Dich? Ich sage Dir, wie er auf mich wirkt. Er wirkt einschläfernd und wie ein langweiliges „Bla, bla, bla“. Wen Du damit ansprichst weiß ich nicht, vielleicht Stadträte und Bürgermeister. Aber sicher nicht eine interessierte, ziel orientierte Zielgruppe! Und sicher nicht Menschen, die in der digitalen Welt zu Hause sind und es gewohnt sind in kurzer Zeit gute Informationen zu erhalten.

Zu einer guten Zielgruppen Ansprache gehört vor allem Eines: Dein Brainstorming und eine gute Recherche.
Es gilt folgende Fragen zu klären:

  • Möchte Deine Zielgruppe geDuzt oder geSiezt werden?
  • Welches Vokabular bzw. welche Sprache passt zu Deiner Zielgruppe (Bsp.: modern, konservativ, poetisch, weltoffen, knackig)
  • Auf welchem Kenntnisstand befindet sich Deine Zielgruppe, d.h. sind es blutige Anfänger*innen oder bereits erfahren?
  • Welches Medium erreicht Deine Zielgruppe am ehesten: reine Texte? Podcasts? Videos? Webinare? Kurse?

Mach Dir im Vorfeld Gedanken, welche Mischung an Aspekten am besten passt. Mit der Zeit kannst Du dann Deinen Inhalten noch den nötigen Feinschliff verpassen.

 

Inhalte für Privatmenschen und Unternehmen sind wie Äpfel und Birnen

Thematisch gleich, aber inhaltlich einen Unterschied macht ob Deine Zielgruppe Privatmenschen sind oder Unternehmen. Im Fachjargon werden auch gerne die Abkürzungen B2C und B2B verwendet.

B2C ist die Abkürzung für „Business to Consumer“ und bezieht sich auf Kunden bzw. Privatpersonen.

B2B dahingegen bedeutet „Business to Business“ und bezeichnet die Beziehung zwischen mindestens zwei Unternehmen.

Privatmenschen kannst Du auch mal aus Deinem eigenen privaten Nähkästchen plaudern oder z.B. bei Facebook mit einer Umfrage z.B. zu Ihrem „Song -des -Tages“ oder „der schönsten Reise ihres Lebens“ etc. erreichen. Auch die Interaktion kann sehr persönlich sein oder werden.

Tummelst Du Dich jedoch innerhalb einer B2B Kommunikation, dann steht das Professionelle und oftmals Sachlichere mehr im Vordergrund.

Das heißt natürlich nicht, dass Du Dich nicht auch des Storytellings bedienen kannst, aber auch dort geht es dann eher um Deinen beruflichen Werdegang oder einen Moment der maßgebend für Dein Business war.

Auch hier gilt also, dass Du Dich zunächst damit auseinander setzen musst wer Deine Zielgruppe überhaupt ist. Was sind Ihre Interessen und Eigenschaften? Baue hierauf Deine Kommunikationsstrategie auf und erarbeite Dir ein Konzept was Du dieser Gruppe dauerhaft bieten möchtest. Je besser Du darüber Bescheid weißt und in die klar hast, umso einfacher wird es sein Deine Zielgruppe dort abzuholen wo sie sich befindet!

Schreib mir wer Deine Zielgruppe ist und welches Konzept Du anvisierst! Ich freue mich über Deine Antwort!

 

Deine Sirit

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Keyword Recherche ist für Dich ein rotes Tuch? Oder zu kompliziert? Du weißt nicht, wie Du sie angehen sollst? Hier kommt Deine Erleuchtung: Wir verraten Dir unsere besten Tipps zum Thema!

3 Kommentare

  1. Hallo Sirit,

    das sind wichtiges Tipps, um Interessenten nicht nur anzusprechen sondern auch wirklich zu erreichen!

    Zur Trennung von B2C und B2B:

    Ein Freund von mir sagt immer: „Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht, nicht zwischen Unternehmen“.

    Ich selbst mache die Erfahrung, dass auch im Business-Bereich verstärkt eine authentische, persönliche Note der Kommunikation geschätzt wird. Weg von aalglatten Präsentationen, hin zum menschlichen Kontakt auf Augenhöhe, in dem auch Humor und Offenherzigkeit ihren Platz haben.

    Insofern sind es zwar Äpfel und Birnen, aber doch beides Früchte, die den Sonnenschein lieben 😉

    Herzliche Grüße

    Steffen

    Antworten
    • Hey Steffen,

      da sind wir auf jeden Fall ganz Deiner Meinung.
      Am Ende des Tages sind alle Menschen.

      Herzlichen Dank für Dein Feedback.
      Kim

      Antworten
  2. Ich ertappe mich beim Schreiben meiner Blogposts immer wieder, dass ich zwischen dem „Du“ und „Euch“ schwanke.. Dann schreibe ich immer dieses merkwürdige „man“, was mich selbst irgendwie ein bisschen nervt.
    Liebe Grüße Alina

    Antworten

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