Du hast Dich dazu entschieden, Deine Webseite auf das nächste Level zu heben und ein Blog zu starten? Super Idee! Herzlichen Glückwunsch. Doch nun fragst Du Dich vielleicht, wie Du das ganze Thema anfangen und anstarten kannst. Da kommen wir ins Spiel! 

Der beste Ort für Dein Blog ist Deine Webseite. Wenn Du aber noch nie eine Webseite erstellt hast, ist das Ganze etwas komplizierter. Wie Du trotzdem ans Ziel kommst, erfährst Du jetzt…

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Wir haben schon eine ganze Menge Webseiten gestaltet und programmiert. Doch als ich das zum ersten Mal gemacht habe, war mir von der Informationsflut auch ganz schwindelig.

Sicherlich hast Du auch schon mal ein Möbelstück vom Schweden aufgebaut, oder? Das Aufbauen einer Webseite erinnert mich ein wenig daran. Es ist auf jeden Fall günstiger es selbst zu bauen, aber wenn Du dabei etwas falsch machst, ist der monetäre Vorteil schnell aus dem Fenster geflogen. Und Deine Nerven gleich mit.

Wenn Du Dir die Zeit nimmst und der Montageanleitung folgen kannst, ist das natürlich extrem hilfreich. So ist es auch beim Aufbau der eigenen Webseite. Wenn Du Schritt für Schritt vorgehst, wird es irgendwann klappen und Du bist am Ende stolz wie Oskar auf das, was Du da geschafft hast.

Ich habe mir damals eine solche Anleitung gewünscht, als ich mit der Gestaltung und Programmierung von Webseiten angefangen habe. Glücklicherweise hatte ich jemanden an meiner Seite, der mir jede Frage geduldig beantwortet hat! Das war natürlich sehr hilfreich. Doch trotzdem gab es besonders im technischen Bereich ganz viele Fragezeichen-Momente, die mich teilweise auch arg frustriert haben.

So soll es Dir nicht gehen.

 

Um Dein Blog zu starten, brauchst Du im Grunde nur drei Schritte

  1. Planung: Hier geht es um den Namen, die Domain, die Zielgruppe, die Inhalte für Dein Blog und natürlich die Ziele, die Du damit erreichen möchtest
  2. Domain registrieren und Hosting einrichten
  3. WordPress installieren und ein Theme anwenden

 

Schritt 1: Blog-Planung

Warum startest Du ein Blog?

Hand aufs Herz: Warum möchtest Du ein Blog starten? Was ist das Ziel des Ganzen? Willst Du damit Geld verdienen? Willst Du Deinen Bekanntheitsgrad erweitern? Das wäre dann das Ziel des Ganzen. Von hier aus kannst Du die Schritte festlegen, die Du gehen musst, um das Ziel zu erfüllen.

 

Wer ist Deine Zielgruppe?

Sag bitte nicht jeder! Bitte. Vielleicht hast Du keine spitze Zielgruppe. Doch die Wahrheit ist: Je spitzer die Zielgruppe, desto besser funktioniert das Blog. Je breiter die Zielgruppe ist, desto schwieriger wird es sie zu erreichen und sich abzuheben.

Ich habe eine kleine Übung für Dich, die Dir vielleicht weiterhilft. Beantworte Dir selbst folgende Frage: Welches Problem löst Du mit Deinem Blog?

Wenn Du diese Frage beantworten kannst, beantworte noch folgende Frage: Wer hat dieses Problem?

Sei so spezifisch, wie Du nur sein kannst. Definiere beispielsweise das Geschlecht, das Alter, den Wohnort, die Interessen. Im Marketing nennt man diese Spezifikation auch gerne „Persona“. Diese Persona zu definieren ist deshalb so wichtig, weil sie Dir helfen Entscheidungen bezüglich Deines Blogs zu treffen, sie helfen Dir bei der richtigen Ansprache dieser Personengruppe und mehr.

Welche Farbe mag diese Zielgruppe? Das ist wichtig für die Gestaltung Deines Blogs.

Wo halten sich diese Personen online auf? Das ist wichtig für die Verteilung Deiner Blogartikel und für Online Werbung.

Welchen anderen, beispielsweise Facebook-Seiten folgen diese Leute? Das ist wichtig für mögliche Kooperationen.

 

Was bietest Du Deiner Zielgruppe, damit sie immer wieder auf Dein Blog kommt?

Die häufigste Antwort auf diese Frage lautet „Ich produziere geniale Inhalte!“. „Das solltest Du auch“ ist dann meine Antwort. Aber da fehlt noch ein Element für ein Gleichgewicht. Es ist Arbeit, die Leute auf Deine Webseite zu lotsen und Du kannst nicht unterstellen, dass sie direkt wiederkommen. Deswegen brauchst Du Strategien, um die Menschen auf Deine Webseite zu locken. Social Media ist offensichtlich. Doch leider reicht das nicht mehr. Denn nur weil Dir jemand folgt, heißt das nicht, dass er oder sie Deine Beiträge sieht. „Pay to play“ lautet hier das Stichwort! Es kostet Zeit, Energie und auch Geld, um die Konversation, den Dialog mit Deinen Fans und Followern aufrecht zu halten.

Social Media ist ein wichtiger Part des Marketing Mixes. Trotzdem benötigt Deine Webseite/Dein Blog mehr. Du musst Deinen Webseite-Besuchern eine Belohnung geben, dafür dass sie mit Dir in Kontakt bleiben – etwa indem sie sich in Deine E-Mail-Liste eintragen. Und wenn ich Belohnung sage, meine ich das auch so! Insbesondere in Zeiten der DSGVO tragen sich die Leute nicht leichtfertig in eine E-Mail-Liste ein. Du musst ihnen schon etwas bieten, damit sie das tun. Und um ihnen etwas Passendes anbieten zu können, musst Du wissen was sie wollen und brauchen.

 

Wenn Du also Geld mit Deinem Blog verdienen willst, wie willst Du es verdienen?

Gleich vorweg: Geld mit dem Blog zu verdienen ist nicht so leicht, wie Du es vielleicht schonmal in anderen Blogs gelesen hast! Trotzdem ist es möglich, beispielsweise mit Affiliate Marketing. Du kannst als Werbung von Amazon und Co schalten und so beispielsweise Ebooks, Kurse, Services, physische Produkte und mehr anbieten. Denke genau darüber nach, was und wie Du Werbung platzieren möchtest, denn die hat definitiv Auswirkungen auf das Webdesign/Design und den Aufbau Deines Blogs.

 

Was ist Dein Markenname?

Wenn Du bis jetzt noch keinen Namen für Dein Business oder Dein Blog hast, ist jetzt der Moment gekommen, in dem Du diesen Namen finden musst. Und ich weiß, dass das echt nicht leicht ist. Für den Namen digitallotsen haben mein Mann und ich über Wochen „gebrainstormt“ und diskutiert. Mach Dir klar, dass der Name nicht nur Dich und das wofür Du stehst repräsentiert. Er muss auch so klar es geht kommunizieren, was Deine Zielgruppe von Dir erwarten kann und welche Lösungen Du für sie parat hast.

Eine weitere Herausforderung bei der Namensfindung ist das Finden eines Namens, der auch noch als Domain und Benutzernamen (für Social Media-Kanäle) zu haben ist. Der deutsche Standard für eine kommerzielle Webseite ist immer noch .de. Der internationale Standard ist die Domainendung .com. Viele Leute versuchen zunächst die .de- oder die .com-Domain. Daher solltest Du versuchen Deinen Namen mit diesen Domainendungen zu bekommen. Das kann manchmal wirklich schwierig werden. Deshalb muss man ab und zu etwas kreativer werden, um eine passende Domain zu sichern. digitallotsen.de ist schon vergeben. Leider will der Inhaber der Domain nicht verkaufen – ich versuche ihn jährlich zu überzeugen. Deshalb bin ich auf digitallotsen.ruhr und digitallotsen.com ausgewichen. Ruhr, weil ich im Ruhrgebiet lebe und arbeite. Das war passend. Ich habe außerdem auf allen meinen Social Media Kanälen digitallotsen sichern können. Yeah!

Wenn Du Dir ein wenig Arbeit sparen möchtest, kannst Du Deinen Wunschnamen bei https://www.namechk.com/ eingeben. Dort siehst Du auf einen Blick, welche Domainendungen und Social Media Kanäle schon vergeben sind. Sehr hilfreich, wie ich finde 🙂

Kleiner Tipp am Rande: Wenn sich Dein Name aus mehreren Worten zusammensetzt, achte darauf, dass er nicht unabsichtlich etwas Unangebrachtes ergibt. Glaub mir, das kommt häufiger vor als man denkt!

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Schritt 2: Domain registrieren und Hosting einrichten

Wenn Du den Namen hast, kannst Du die Domain registrieren und das Hosting für Deine Webseite und Dein Blog einrichten. An der Stelle machen Viele einen entscheidenden Fehler: sie wählen den Anbieter, der ihnen als Erstes in den Sinn kommt.

Bitte tu das nicht!

Du brauchst einen vernünftigen Anbieter, der stabil, sicher, verlässlich und natürlich bezahlbar ist. Du brauchst einen Anbieter, der Dir all das auch bei einem Wachstum bieten kann. Du willst ja nicht umziehen müssen, weil der Server so langsam ist, oder dem Ansturm nicht standhalten kann.

Wenn Du eine Empfehlung von mir haben möchtest: Ich habe meine Webseite bei All-Inkl  (Affiliatelink*) liegen und bin dort seit Jahren sehr zufrieden. Meine Seite ist stabil und zuverlässig online und wenn doch mal was ist (was erst einmal vorgekommen ist), dann ist der Support erreichbar, freundlich und hilfsbereit!

Dort eine Domain zu registrieren ist denkbar einfach! Du gehst auf die Webseite von All-Inkl (Affiliatelink*) und gibst in dem für Deine Anforderungen passenden Webhosting-Paket zunächst Deine Wunschdomain ein.

Ich empfehle fast immer das Premiumpaket. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis und es ist alles drin, was Du brauchst.

Anschließend folgst Du einfach den einzelnen Vorgaben und füllst alle Eingabefelder aus.

Am Ende bekommst Du eine E-Mail mit allen Zugangsdaten und fertig ist die Einrichtung Deiner Domain und Deines Hosting-Paketes.

*Affiliatelink: Ich erhalte eine Provision, wenn Du ein Hostingpaket über diesen Link bei All-Inkl buchst. Für Dich hat das keine Auswirkungen.

 

Schritt 3: WordPress installieren und Theme anwenden

WordPress installieren

Wenn Du Dein Hostinpaket bei All Inkl eingerichtet hast, kannst Du Dich mit Deinen Zugangsdaten im KAS (technische Verwaltung) von All-Inkl einloggen.

Dort kannst Du dann über den Menüpunkt „Software-Installation“ Dein WordPress installieren.

  1. Du wählst WordPress in der Software-Liste aus und klicke auf „weiter“
  2. Du wählst Die Domain aus, auf der WordPress installiert werden soll und klicke auf weiter.
  3. Du legst eine Datenbank („neue Datenbank anlegen“) an und klickst auf weiter.
  4. Du legst Deine Zugangsdaten fest und speicherst sie Dir gut ab. Dann klickst Du auf „Installation jetzt starten“. Und fertig ist die Laube J

Wenn Du Deine Webseite nicht bei All-Inkl hostest, kannst Du WordPress entweder über die Software-Installationsmöglichkeiten Deines Hosters installieren oder bei WordPress https://de.wordpress.org/download/ herunterladen und über ein FTP-Programm hochladen. Zu Letzterem wird es demnächst einen Blogartikel geben.

Jetzt kannst Du Dich unter www.deinedomain/wp-admin mit den eben festgelegten Zugangsdaten einloggen und mit dem Theme fortfahren.

 

Das richtige Theme auswählen und installieren

Wenn Du das erste Mal ein WordPress aufsetzt und Deine Webseite/Deinen Blog aufbaust, dann wirst Du wahrscheinlich ein kostenloses Theme nutzen wollen.

Das ist auch völlig in Ordnung! Doch wenn Du eine profitable Webseite aufbauen möchtest kann es nicht selten mit einem kostenlosen Theme in der Umsetzung sehr schwierig werden. Insbesondere, wenn Du nicht programmieren kannst.

Bevor Du also zu tief in die Gestaltung und den Aufbau Deiner Webseite einsteigst, möchte ich Dir drei Themes empfehlen, mit denen auch wir sehr gerne arbeiten. Ich habe alle drei getestet und bin mit allen dreien wirklich zufrieden. Mit allen Themes und den passenden Plugins kannst Du Deine Besucher in Kunden umwandeln, denn sie bieten alles was Du brauchst: Die Gestaltung von Landingpages, Newsletter-Opt-Ins, Popup-Boxen und vieles mehr.

Das sind die drei Themes:

Um das gewünschte Theme zu installieren loggst Du Dich wie zuvor beschrieben in Dein WordPress ein.

Danach wählst Du den Menüpunkt Design => Themes.

Ganz oben auf der Seite findest Du einen Button auf dem „Theme hochladen“ steht. Den klickst Du an und wählst das zuvor heruntergeladene Theme (z.B. divi.zip) aus und lädst es hoch.

Schon ist das Theme installiert und Du kannst loslegen Deine Seiten zu gestalten.

 

Kleiner Tipp: Es empfiehlt sich immer ein sogenanntes Child Theme eines Themes anzulegen und dort die Änderungen vorzunehmen. Denn früher oder später wirst Du an einen Punkt gelangen, an dem Du ein wenig in das Styling des Themes (in den CSS-Code) eingreifen möchtest. Wenn Du das im original-Theme machst, kann es passieren, dass Deine Änderungen nach einem Update verschwunden sind. Mit Hilfe eines Child Themes kannst Du den Verlust vermeiden.

 

Fazit

So richtig schwer ist es nicht einen Blog zu starten, oder?
In der kommenden Woche werde ich Dir erklären, wie Du ein Child Theme anlegst und installierst.

Deine Kim

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  1. Das macht einen richtig guten Blogartikel aus! - […] Woche haben wir uns darum gekümmert, dass Du ein Blog starten kannst. Diese Woche möchte ich mit Dir das…

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