Bist du bereits auf instagram zu finden, oder überlegst du noch dort aufzutreten? Du möchtest instagram erfolgreich nutzen? Ich selbst bin seit einigen Monaten aktiv auf instagram unterwegs und habe viele gute Sachen getan aber auch ein paar Schlechte.
Eine Aktion davon hat einen Account von mir arg geschwächt.
Was ich getan habe und welche Tipps daraus resultieren, erfährst du in den nächsten Wochen. Heute beginne ich mit dem ersten teil meiner Blogartikel-Reihe zum Thema „instagram erfolgreich nutzen“: Ich gehe ich darauf, wie du eine gute Biografie erstellst und gebe dir Tipps für einen schönen und einheitlichen instagram-Feed.

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Eine herausragende Bio ist der Anfang

Wenn du dich auf instagram anmeldest, musst du deine Bio (Biografie) einrichten. Hierbei ist es wichtig ganz klar zu zeigen, wer du bist und was du machst und wie du deinen Followern helfen kannst.
 

1. Deine Headline

Der Name ist das was in der Ansicht fett ausgegeben wird. Hier schreibst du auf den Punkt hinein, was du machst – nutze deine Keywords. Hier stehen dir 30 Zeichen zur Verfügung.
 

2. Der Fließtext/Body

Hier gibst du ein, was du deinen Followern zu bieten hast. Was ist deine Leistung? Hier kannst du hineinschreiben, was du machst, was du verkaufst, oder womit du dich beschäftigst. Gib hier auch deinen Standort und deine Kontaktmöglichkeiten ein. Der Leser findet hier alles auf einen Blick.
 

3. Die persönliche Note

Nutze eine Zeile des Bodys, um ein wenig Persönlichkeit hineinzubringen. Du könntest hier erwähnen, ob du Mutter/Vater bist, ein Haustier hast oder eine bestimmte Vorliebe. Manche Instagramer erwähnen an dieser Stelle ihren Zweit-Account, der sich beispielsweise um Essen, Sport oder sonstigen Dingen dreht.
 

4. CTA – Call to Action/Deine Infos

In Deutschland sind wir das zu verpflichtet für alles was wir im Internet machen ein Impressum bereitzustellen. Und ja auch für deinen Instagram-Account brauchst du eins, insbesondere wenn du hier beruflich unterwegs bist. In Amerika wird empfohlen an dieser Stelle eine sogenannten „Call-to-Action“ – also eine Handlungsaufforderung wie „Besuche meine Webseite!“ oder „Lade mein Ebook herunter!“ einzubauen. Das kannst du auch machen, allerdings musst du halt auch auf dein impressum aufmerksam machen.
 

5. Dein Link

Hier ist die einzige Stelle, an der du einen klickbaren Link auf instagram platzieren kannst. Innerhalb von Beiträgen ist er nicht klickbar. Hier kannst du also einen Link zu einem bestimmten Blogartikel, Angebot oder Webseite einsetzen.

Mein Tipp an dieser Stelle: Nutze Linktree, oder bau dir mit deiner Webseite eine Unterseite nach dem selben Prinzip! Ich habe Letzteres getan und eine Unterseite auf meiner Webseite geschaffen, die ebenso aufgebaut ist.

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So bekommst du eine ordentliche Formatierung deiner instagram-Bio hin

Wie dich kenne hast du schon dein Handy in der Hand und bist dabei deine Bio aufzupolieren. Jetzt fragst du dich sicher, wie du es hinbekommst, dass die so schick formatiert ist, wie bei mir, oder?
Ich habe die Bio in „Evernote“ vorgeschrieben und dann in die Bio reinkopiert. Einfach aber effektiv. Wenn du kein Evernote hast, kannst du auch einfach die Notizen-App, WhatsApp, oder etwas ähnliches nutzen. Die Emoticons bekommst du ja eh über dein Handy.
Auch hier ist die Anzahl der Zeichen auf 150 begrenzt – wähle deine Worte also mit Bedacht.

 

Dein Feed ist dein Gesicht auf instagram

Wenn du erfolgreich auf instagram agieren möchtest, ist ein schicker Feed das A und O.
Der normale Weg eines potentiellen neuen Followers ist:
Er sieht einen Beitrag von dir, der ihm gefällt => er tippt auf dein Profil => er findet einen ansprechenden Feed => er folgt dir Hurraaaaa!
So sollte es sein. Deswegen achte auf einen schönen, einheitlichen, stimmungsvollen Feed. Ich möchte dir an der Stelle natürlich nicht diktieren, wie dein Feed aussehen soll – ich sage dir nur, was die Nutzer erwarten. Ist der Feed nicht ansprechend, wird nicht gefolgt. Also mache dir im Vorfeld Gedanken, mache dir ein Konzept und setze dieses um. Zudem kannst du folgendes tun, um deinen Feed ansprechend zu gestalten…

 

Tipp 1: Achte auf Einheitlichkeit

Hierbei ist es irrelevant in wie fern dein Feed einheitlich ist. Bei mir sind es beispielsweise die Farben. Bei anderen ist es die Aufmachung der Fotos, die Stimmung auf den Fotos oder die Bildsprache.
Mein Feed zum Beispiel hat zwar einheitliche Farbgebung, wirkt aber trotzdem noch nicht so richtig einladend – ich arbeite also auch noch daran hier besser zu werden. Wer das aber ganz hervorragend macht ist Zuckerzimtundliebe. Das Thema, die Bildsprache und Aufmachung der Bilder ist einheitlich und hat immer eine gute und offene Stimmung. Die Nutzer, die das Profil anklicken, bleiben dort auch hängen.

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Tipp 2: Nutze immer den gleichen Filter für deine Bilder

Mein 2. Tipp spielt in den ersten Tipp hinein. Wenn du einen Fotofilter nutzt, dann nutze immer den selben Filter. Sonst verlierst du die Konsistenz in deinem Feed und sammelst einfach keine Nutzer ein. Achte darauf, dass deine Bilder nicht zu dunkel, oder unscharf sind. Auch wenn du vielleicht denkst es ist langweilig – aber es bringt einfach Routine und Einheitlichkeit rein. Bleib dabei

 

Tipp 3: Betrachte deinen Feed als großes Ganzes

…und nicht nur jedes Posting für sich. Auch wenn dir ständig geraten wird, dass du 2-3 Bilder pro Tag posten sollst, macht es Sinn nur dann ein Bild zu posten, wenn es passt und sich in den Feed einfügt.
Ja, es ist eine Herausforderung ein Bild zu posten, das für sich und für den Feed gut ist. Deswegen lass dir Zeit und poste lieber mal einen Tag nicht, anstatt wie ich in der letzten Zeit wahllos einfach alles zu posten, was du hast. Am Ende bringt es dir mehr einen einheitlichen, schönen Feed zu haben, der die potentiellen Followers am Ende in Gänze überzeugt.

Ein Tipp von Caroline Preuss: Achte bei deinem neuen Posting immer auf das vorherige und drittletzte Foto. Diese beiden Bilder sind immer direkt neben, bzw. unter deinem neuen Posting. Wenn hier beispielsweise drei Mal die gleiche Farbe dominiert, sieht es nicht ganz so schön aus. Achte an dieser Stelle auf ein wenig Abwechslung.

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Tipp 4: Habe feste Themen für deinen instagram-Account

Ich habe zwei Accounts: digitallotsen und running.mum. Jeder der beiden Accounts hat feste Themengebiete. Bei digitallotsen dreht sich alles um die Themen Marketing, Social Media, Design/Illustration und Motivation. Ich poste hier meine Arbeiten, Blogartikel, Tipps und ab und an passende und motivierende Zitate und Sprüche.
Bei running.mum beschäftige ich mich mit meinen privaten Themen: Meine Kids und Aktivitäten mit ihnen, sowie Sport und Ernährung. Es ist mein privater Acconut der lange nicht so viel Leben hat wie mein digitallotsen-Account.

Bei beiden Accounts ist es klar, worum es geht. Meine Follower wissen, was sie erwarten können und werden beispielsweise bei digitallotsen nicht mit Kinderkram überrascht. Auch das hat etwas mit der Einheitlichkeit zu tun. Wenn du dich hier nicht festlegst, wird es für deine Follower schwer zu erkennen, worum es bei dir geht.

Also lege einige Themen für dich fest und bleibe dabei. Das sorgt auch inhaltlich für einen einheitlichen und informativen Feed.

 

Tipp 5: Wie immer muss die Qualität stimmen

Wie im vorletzten Absatz schon erwähnt: Poste nur Bilder die überzeugen. Qualität geht immer vor Quantität. Ansonsten kann es passieren, dass dein Feed nicht überzeugt. Poste nur, wenn du selbst 100%ig von deinem Inhalt überzeugt bist, ansonsten fällt dein Posting einfach mal aus.

 

Dein Feed sieht aus wie Kraut und Rüben?

Das ist nicht schlimm. Fange einfach jetzt an deinen instagram-Auftritt zu optimieren. Es ist abslosut authentisch sich zu verändern und nicht von Anfang an perfekt zu sein. WENN die Nutzer deinen Feed durchscrollen, dürfen sie das auch ruhig sehen. Denn hinter jedem Account steckt ein Mensch und niemand ist perfekt. Das macht dich durchaus nahbar und sympathisch. Wichtig ist, dass du lernst und besser wirst. Also fang einfach jetzt damit an.

 

Es gibt noch weitere Tipps und Infos

Wir sind schon am Ende dieses Artikels angekommen. Ich habe aber noch einiges mehr gelernt und werde in der kommenden Woche darauf eingehen. Heute hast du erst einmal gelert, wie du eine ansprechende Biografie auf instagram erstellst und wie wichtig ein einheitlicher und schöner Feed ist. Ich habe dir auch hierzu ein paar Tipps gegeben, um einen solchen Feed aufzubauen, bzw. zu optimieren.

Nächste Woche gehe ich darauf ein, wie du einen guten Beitrag verfasst, wie du die richtigen Hashtags findest und wie du diese erfolgreich einsetzen kannst. In der darauffolgenden Woche gehe ich dann noch auf meinen größten Fehler auf instagram ein und wie du es schaffst neue Follower zu gewinnen.

 

Bist du schon auf instagram?

Poste einen Link zu deinem Account und eine kurze Info zu deinen Themen in die Kommentare. Wie klappt es dort für dich? Was klappt gut? Was klappt nicht so gut? Ich würde mich freuen, wenn hier in den Kommentaren eine Diskussion entstehen würde. Also poste bitte deine Erfahrungen, Fragen und Anregungen in meine Kommentare.

 

Bis bald, deine
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