Es trifft nahezu jeden einmal – natürlich auch mich. Die DSGVO umtreibt uns alle. Abgesehen davon, dass sie uns teilweise total blockiert, führt sie bei mir auch zu einem erhöhten Arbeitsaufkommen. Das wiederum hat zur Folge, dass ich keinen Kopf und damit keine Zeit für mein Social Media Marketing habe. Doch natürlich muss das auch sein. Ich hänge also in der Luft und weiß einfach nicht, wie ich auf Social Media und Blog weitermachen soll.

Kommt Dir das bekannt vor? Dann lies weiter – den heute erfährst du meine besten Tipps für eine kontinuierliche Kommunikation auf deinen Kanälen.

Keine Zeit für Social Media?

Wie eingangs schon erwähnt, ich bin blockiert. Ich habe so einen vollen Tisch, dass ich blockiert bin und meine Kanäle schlecht pflege. Doch das ist natürlich absolut fatal!

 

Warum eine kontinuierliche Kommunikation wichtig ist…

Wenn ich regelmäßig meine Kanäle pflege, bekomme ich natürlich auch regelmäßig (neue) Leser und Besucher. Wird diese Regelmäßigkeit unterbrochen, reißt natürlich auch der Besucherstrom ab.

Aber warum ist das so?

Zum einen gibt es die unterschiedlichen Algorithmen auf den verschiedenen Kanälen wie Facebook, Instagram und Co. Wenn ich meine Kanäle schlecht pflege, erhalte ich weniger Reaktionen seitens meiner Leser, was den Algorithmus dazu bewegt mich schlechter zu bewerten. Das wiederum hat zur Folge, dass meine Postings schlechter ausgespielt werden.

Meine Leser sehen weniger von mir, reagieren weniger und der Algorithmus reagiert entsprechend. Es ist eine Abwärtsspirale.

Darüber hinaus erwarten meine Besucher natürlich regelmäßige News von uns. Liefern wir (Du und ich) diese nicht, werden sie uns irgendwann aus dem Blickfeld verlieren und nichts mehr von uns lesen. Alles was wir dafür getan haben, um diese Leser zu gewinnen war demnach umsonst. Schade um die Zeit und die Gedankenkraft.

Was also kannst Du tun, um einen funktionierenden Workflow zu finden, damit deine Kommunikation regelmäßig bleibt?

 

1. eine gute Planung macht viel aus!

Plane Deine Blogartikel im Voraus. Am besten nimmst Du Dir einen Tag lang Zeit und suchst Dir (wenn Du wöchentlich bloggst) 52 Themen heraus. Super ist auch, wenn diese aufeinander aufbauen. Du machst die eine Liste (analog oder digital) und sammelst Themen.

Meine Empfehlung für Dich: Erstelle Dir einen Account bei Trello. Dort kannst du ganz hervorragend solche Listen anlegen und pflegen. Außerdem gibt es das Tool auch als App, sodass du auch von Unterwegs Ideen einpflegen kannst.

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Hier siehst Du mein Board mit meiner Ideensammlung für meine Gruppe auf Facebook

Was auch super ist, ist Evernote. Hier kannst Du Ideen sammeln, Links speichern und Texte vorformulieren, die Du dann später zum Beispiel bei Instagram einpflegst.

Das gleiche gilt übrigens auch für deinen Sport. Trag das alles in deinen Kalender ein und zieh es durch! Dann klappt das auch.

Du kannst übrigens auch Deine Social Media Kommunikation planen! Ich selbst habe einen Account bei Buffer. Damit kann ich die Postings für Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest planen. Neuerdings mache ich Montags meinen Unternehmenskommunikations-Tag und plane alle meine Postings für diese Woche vor. Damit bin ich den Rest der Woche gedanklich frei für mein Tagesgeschäft.

 

2. Mache Termine mit Dir selbst

Ich weiß, das Tagesgeschäft ist natürlich wichtiger, als die eigene Social Media Kommunikation. Trotzdem solltest Du Dir die Zeit nehmen. Sei es pro Tag eine Stunde, oder einen Tag in der Woche. Diese Zeit widmest Du zu 100% Deiner Unternehmenskommunikation auf deinen Kanälen. Plane, schreibe, etc. So schaffst Du die Grundlage für deine kontinuierliche Kommunikation.

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3. Weniger ist mehr

Wenn Du so bist wie ich und jeden Tag eine neue Idee hast, dann versuche Dich auf das wesentliche zu besinnen. Du musst nicht bloggen, YouTube, Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Google Plus, LinkedIn UND Xing befüllen. Und es gibt weiß Gott noch wesentlich mehr Kanäle! Besinne Dich auf die Kanäle, die Dir Freude machen UND auf denen sich auch Deine Zielgruppe aufhält.

Du musst auch nicht in jedem Blogartikel mindestens 1000 Worte haben! Nein! Wenn ein Artikel mal weniger Worte hat, aber inhaltlich wertvoll ist, dann ist das so. Hauptsache ist, er bietet einen Mehrwert. Dann reicht auch die Hälfte (wenn Du Dich denn so kurz fassen kannst).

 

4. Sei bereit für Deine Ideen

Es mag doof klingen, aber wenn Du eine Idee hast, dann schreib sie auf! Bei mir ist es ganz oft so, dass mir die besten Ideen beim Joggen, Einschlafen oder beim Spielen mit meinen Kindern habe. Ich habe aber immer entweder ein Notizheft, oder mein Handy mit Trello und Evernote dabei. So kann ich, wenn ich mal eine Idee habe, direkt aufschreiben was Sache ist. Das hilft mir persönlich total. Wichtig ist auch hier: Tu es wirklich. Nicht gleich, oder nach dem Lauf oder nach dem Essen. Nein, schreibe es sofort auf.

 

5. Lass dich inspirieren

Schau Dir doch einfach mal Deine Konkurrenz an. Es ist nicht verboten zu vergleichen, sich gute und schlechte Ideen zu notieren und für sich selbst daraus einen Nutzen zu ziehen.

Wichtig dabei ist aber: Bitte nicht kopieren, sondern für Dich selbst übersetzen. Was hat der/die Andere gut gemacht, was schlecht. Wie kam es bei der Zielgruppe an, was kannst Du daher für Dich und Deine Kommunikation verbessern? Gibt es Themen, die auch Deine Zielgruppe interessieren würde?

 

6. Lesen hilft gegen Schreibblockaden

Insbesondere wenn Du nicht weißt, was Du an Artikeln für Dein Blog schreiben kannst: Lies regelmäßig andere Blogs. Glaube mir, das beflügelt. Du wirst dadurch auf jeden Fall auf neue Ideen für Dein Blog kommen. Du wirst Deine Probleme durchdenken und daraus neue Inhalte erschaffen können. Lesen bildet! Ganz egal, ob es Fachbücher, Fachzeitschriften, oder Fachblogs sind. Es hilft einfach um selbst aktiv zu bleiben.

Außerdem: Du kannst gute Artikel, die Deine Zielgruppe interessieren auf Deinen Social Media Kanälen posten. Du musst nicht nur eigene Inhalte erstellen, sondern Du darfst und solltest auch Inhalte anderer Experten teilen.

Noch besser: Hol sie als Gastautoren in dein Blog! Lass sie einen Fachartikel bei Dir veröffentlichen. So bekommst Du es nicht nur abgenommen einen Artikel für diese Woche zu schreiben, sondern Du bekommst auch noch kostenlose Reichweite. Denn dieser Experte wird den Artikel ja auch in seinen Kanälen veröffentlichen. So wäscht eine Hand die andere.

Mach Dir bitte keine Sorgen, dass Deine Leser zu ihm oder ihr wechseln könnten. Wahrscheinlicher ist es, dass sie seine oder ihre Artikel eh schon lesen und sich darüber freuen, dass ihr kooperiert.

 

7. Hol Dir Hilfe

Wenn Dein Schreibtisch so überläuft, dass Du es nicht mehr schaffst deine Kommunikation voranzutreiben, dann hol Dir Hilfe! Hol Dir wie gesagt Gastautoren auf Dein Blog, stelle eine Aushilfe ein, stelle einen Auszubildenden ein, oder arbeite mit Freelancern. Oder mach es wie ich und arbeite zusammen mit einer virtuellen Assistenz. Momentan pflegt meine nur meinen Pinterest Account, doch in Zukunft wird sie sicherlich noch mehr für mich tun. Virtuelle Assistenten können unterschiedlichste Bereiche abdecken: Buchhaltung, Social Media Marketing, Webseitenpflege, Planung, oder, oder, oder!

Wichtig ist, dass der Bereich, den Du abgibst ein Bereich ist den Du auch mental gesehen gut abgeben kannst. Lerne zu Delegieren!

 

Geh damit um

Die Social Media Müdigkeit kann immer mal über uns hereinbrechen, es kann auch immer mal wieder so viel Arbeit vorhanden sein, dass wir keine Zeit für Social Media haben. Aber wir sollten uns dem nicht hingeben, sonst war alles bisherige umsonst, leider! Lieber Abends mal auf Netflix verzichten und einen neuen Artikel schreiben, oder Social Media Postings durchplanen.

Ich hoffe ich konnte Dir dabei helfen eine Strategie für eine kontinuierliche Kommunikation zu entwickeln.

Was tust Du um das Thema Unternehmenskommunikation nicht unter den Tisch fallen zu lassen? Was ist Deine Strategie?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

 

Deine

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