Was kostet denn wohl ein professionelles Webdesign? Das ist die große, große Frage, die mir auch gerne mal gleich zum Eingang eines Kundengesprächs gestellt wird. Was kostet ein Webdesign? Jetzt könnte ich mich hinstellen und Dir da irgendeine Zahl nennen. 500€, 1500€, 10.000€, oder noch mehr? Viele werden jetzt vielleicht schlucken, klar, aber ist Dir überhaupt klar, was alles dahinter steht?

Mit diesem Artikel möchte ich Dir aufzeigen, was ein Webdesign kostet und warum Du niemals eine gute Webseite für einen Appel und ’n Ei bekommen kannst. Wieso? Eine Webseite zu erstellen – kein Problem. Sind doch nur drei Klicks! Oder? Vielleicht steht dahinter auch ein klein wenig mehr.

professionelles-Webdesign-Digitallotsen-Beitrag

 

Eine Webadresse muss her

Was zunächst zu klären ist: Unter welcher Adresse soll diese Webseite denn erreichbar sein? Was macht Sinn? Macht es Sinn den gesamten Firmennamen bereits in der Webadresse abzubilden?

Ich sage: Es kommt darauf an. Ist der Name lang, hat der Nutzer viel in die Adresszeile zu tippen. Davon mal abgesehen möchtest Du die Adresse ja vielleicht auch auf deine Visitenkarte, Deinen Briefbogen, Deine Werbemittel und auf unterschiedlichen Social Media Kanälen platzieren, richtig? Wenn da dann jetzt ein Name wie: „Kim-Nadine-Adamek-Mediangestalterin.de“, „digitallotsen-content-marketing-und-design.de“„Heinz-Rudolf-Familiencoaching.de steht, dann ist das schon ziemlich lang. Das passt nicht ohne Umbruch auf die Visitenkarte, der Nutzer schreibt sich heiß und auf den Stift passt sie auch nicht, wenn man sie noch lesen können soll.

Hier zum Beispiel liegt in der Kürze die Würze.

 

Welches System nehmen wir denn?

Es gibt zig Möglichkeiten eine Webseite zu erstellen. Man kann ein bestehendes (Baukasten-)System wie Jimdo, Wix, Squarespace nutzen. Oder Du erwählst ein Baukastensystem wie das von Strato oder 1und1. Oder aber Du organisierst Dir eigenen Webspace und erstellst die Seite selbst.

Letzteres ist meine liebste Variante! Warum? Weil ich dann unabhängig bin.

Anbieter wie Jimdo, Wix oder Squarespace können morgen ihre Pforten schließen und Deine ganze Seite, die ganze Arbeit, all das Herzblut ist weg.

Zudem habe ich immer wieder Kunden, die sich später für den eigenen Webspace entscheiden und dann all ihre Blogartikel händisch ins neue System tragen müssen, weil es keine Schnittstelle gibt. Das ist mega zeitintensiv!

Einer der genannten Anbieter unterbindet in der kostenlosen Variante eine Indexierung durch Google, sprich Deine Seite ist nicht auffindbar. Zwar erreichbar, aber nicht auffindbar. Das finde ich gelinde gesagt suboptimal und frech.

Diese Plattformen sind zwar einfach, schnell und extrem günstig, aber zu welchem Preis?! Dies sind nur zwei Gründe die für eine eigene Webseite sprechen.

 

Sprechen wir über Strukturen: Wie sollte die Seite aufgebaut sein?

Angenommen Du entscheidest Dich für die Webspace Variante und hast im Wust der Möglichkeiten einen guten Anbieter gefunden (ja auch hier gibt es Gute und Schlechte und die Bekanntesten sind nicht unbedingt gut!), musst Du Dich erstmal mit der Frage auseinandersetzen, wie Deine Webseite strukturiert sein sollte, um damit Kunden zu gewinnen.

Was möchte der Kunde wissen und wie kommt er auf Deiner Webseite schnell zu den Antworten auf seine Fragen?

Es ist nicht damit getan einfach die Seiten nacheinander aufzubauen und miteinander zu verlinken. Es lohnt sich ein-zwei Gedanken darüber zu verlieren, was der Kunde wünscht und braucht und wie er es serviert bekommen sollte. Ich meine damit noch nicht die Optik, sondern die reine Struktur der Seite.

Was ist das Ziel der Webseite und wie kann es möglichst schnell, benutzerfreundlich und optisch ansprechend erreicht werden?

Steht die Struktur geht es ans Design.

 

Ein Bild, drei Buttons, fertig ist die Laube…nicht!

Du ahnst es schon: Nachdem Du gerade schon den Passus mit der Struktur gelesen hast, kannst Du Dir sicher denken, dass das ganze Designthema extrem wichtig ist.

Eine Webseite ist nicht nur ein Mittel zum Zweck. Vielleicht bist Du auch dieser Ansicht. Lass mich Dir erklären, warum das nicht so ist:

Wenn ich nach einem Handwerker, wie kürzlich nach einem Dachdecker, suche. Dann nutze ich natürlich Google. Über Google komme ich dann auf unterschiedliche Webseiten. Jetzt frag dich selbst: Welchen Handwerker rufst Du an? Den mit der 0-8-15-Webseite, die auf dem Handy mehr schlecht als recht angezeigt wird? Oder eher den mit der durchdachten und schicken Webseite, auf der Du alle Infos direkt gefunden hast?

Eine gut strukturierte und gut gestaltete Webseite bringt Dir mehr Kunden, als eine flickgeschusterte Seite. Das ist einfach so. Wenn Du Dich selbst hinterfragst, wirst Du es wahrscheinlich ebenso sehen.

Ein gutes Design macht das Angebot für den Betrachter nicht nur schmackhaft, es verkauft. Es ist benutzerfreundlich und macht es dem Benutzer so leicht es nur geht, an genau die Information zu kommen, die er braucht, um bei die einzukaufen oder zu buchen.

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Welche Basis nutzt Du? WordPress? Typo3? Handprogrammiert?

Mein Topfavorit ist WordPress, ganz klar. Hier kenne ich mich gut aus und in den meisten Fällen reicht ein WordPress für die Anforderungen meiner Kunden dicke aus. Es kommt aber auch vor, dass eine Webseite mehr können muss: Beispielsweise mehrere Sprachen mit Spracherkennung via Browser haben soll, oder einfach extrem umfangreich werden soll. In einem solchen Fall kann ein selbstprogrammiertes Content Management System gut sein, oder Du greifst auf Typo3 zurück. Es gibt sicherlich noch andere Systeme, aber das sind die Systeme mit denen wir hier arbeiten. Wichtig ist nur, dass Du und Dein Webdesigner genau prüfen, welches System das Richtige für Dich und Deine Anforderungen ist.

 

Wir sprachen bereits über Google: Seo nicht vergessen!

Ein guter Webdesigner hat die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) auf dem Schirm und macht das was möglich ist natürlich gleich mit.

Hier ist zum Beispiel darauf zu achten, dass auch alle Bilder vernünftig und sinngemäß benannt sind. Deine Keywords sollten in den Seitentexten vorkommen (am Besten langkettige Keywords wie „Was kostet eine Webseite“ oder „Wie finde ich einen guten Webdesigner“, anstatt nur „Webdesign“, „Webseite“ oder „Webdesigner Hattingen“.

Langkettige Keywords sind nicht so umkämpft wie einzelne Worte und somit auch in der Bewerbung günstiger.

 

Content is King

Nicht zuletzt die Qualität der Inhalte Deiner Webseite ist entscheidend für die Auffindbarkeit im Web und das Gewinnen neuer Kunden. Ein guter Webdesigner hat auch einen kritischen Blick auf Deine Texte, liest sie Korrektur und hilft sie zu optimieren – notfalls indem er einen Texter zur Hilfe hinzuzieht – niemand kann alles alleine.

Versuche Deine Webseite ständig zu aktualisieren, z.B. indem Du ein Blog aufbaust und regelmäßig passende Inhalte zu Deinen Themen veröffentlichst. Diese Artikel kannst Du dann über Deine Social Media Kanäle streuen, um so neue potentielle Kunden auf Deine Seite zu holen und diese dort von Deinen Qualitäten zu überzeugen. Nur so kann es richtig gehen, nicht umgekehrt.

 

Und was kostet jetzt eine Webseite?

Eine Webseite kostet vor allem Zeit. Zeit, die Du in Dein Kerngeschäft stecken kannst, anstatt Dich mit Deiner Webseite zu beschäftigen.

In die Kalkulation einer Webseite fließt die Konzeption der Struktur, Zielsetzungen für die Seite, das Design, die Programmierung und natürlich auch die Pflege der Webseite mit ein. Je komplexer eine Webseite wird und je mehr Funktionen sie haben soll, desto zeitintensiver wird die Erstellung. Hinzu kommen Kosten für etwaige Plugins, Themes und Schriften.

Und bitte denke jetzt nicht, dass wenn ein Webdesigner ein Theme für 99€ einkauft, er Dich ausnehmen will: So ein Theme wird allerhöchstens als Basis genutzt. In 99% der Fälle reicht dies lange nicht aus. Es muss an die Wünsche und Ziele des Kunden angepasst werden.

Ich kann Dir nur den Tipp geben: Sieh den Einkauf einer gut gemachten Webseite als Investition in neue Kundschaft – ähnlich wie eine Werbekampagne auf Facebook.

Mit dem richtigen Webdesigner an Deiner Seite werden sich die Kosten für die Webseite schnell amortisieren.

 

Hast Du schon eine Webseite? Hast Du sie selbst erstellt, oder machen lassen?
Wie zufrieden bist Du damit?

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