Letzte Woche haben wir uns darum gekümmert, dass Du ein Blog starten kannst. Diese Woche möchte ich mit Dir das Thema Blogartikel durchgehen. Worauf muss man für einen wirklich guten Blogartikel achten? Was denkst Du?
Früher ging so: Du nahmst einen Stift in die Hand plus ein Notizheft und schriebst munter drauf los. Bei eingefleischter Tagebuchschreibern waren tägliche Einträge von Gedanken und Gefühlen normal. Im Grunde ist es beim Bloggen nicht anders … zumindest was Gedanken und Gefühle angeht. Es sind zwei der wichtigsten Komponenten beim Bloggen.

Ansonsten ist aber alles anders. Warum, das erfährst Du jetzt!

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1. Schreiben beginnt vor dem Schreiben

Computer fährt hoch, Dein Thema hast Du vor Augen, die Hände wollen schreiben … und dann passiert das Unglaubliche: Nichts geht mehr! „Rien ne vas plus“, wie der Franzose sagt.

Außer dem Titel und den ersten Sätzen fällt Dir Nichts ein. Gar Nichts. Nach rund 2 Stunden bist Du frustriert, fährst den Computer wieder runter und bist frustriert. Da hilft nur noch Schokolade essen. Oder: es anders angehen!

Was meinst Du wie lange Buchautoren brauchen bis ihr erstes Werk einigermaßen etwas her gibt? Die Antwort lautet: Jahre! Und weißt Du was einen Großteil der Zeit in Anspruch nimmt? Die Vorbereitung! Eine gute Recherche ist unabdingbar, wenn Du guten Content liefern willst.

Folgende Fragen können Dir dabei helfen:

  1. Passt das Thema zu einem aktuellen Trend oder der Saison?
  2. Was sind interessante Details Deines Themas, die unbedingt dazu gehören?
  3. Was gibt es bereits zu Deinem Thema – was kannst Du noch Einzigartiges hinzufügen?
  4. Welche Medien außer das Internet kannst Du für Deine Recherche hinzuziehen? Bestimmte Magazine oder Zeitungen? Bücher?
  5. Fällt Dir eine bestimmte Person ein, die Du vielleicht interviewen könntest?

Du siehst: bevor Du überhaupt tippst gibt es einiges zu tun! Das Gute daran ist: Du wirst zur Fachfrau bzw. zum Fachmann des Themas! Du wirst auf Dinge stoßen, die nur Du aufgreifst und beleuchtest! Mega!

Das alles bedeutet aber nicht, dass Du Deine Gedanken und Gefühlen außer Acht lassen sollst. Im Gegenteil! Vergiss niemals, dass Deine Leser auch nur Menschen sind. Und Menschen brauchen Emotionen, suchen und bilden Meinungen!

 

2. Schlüsselworte für die Suchmaschinen-Seele

Es ist Fluch und Segen zugleich: wenn Du guten Content schreibst, dann gehören Keywords, also Schlüsselworte, dazu! Viele schreckt dieser Gedanke ab! Muss es aber nicht, denn …

… jeder hat mal klein angefangen
… Übung macht den Meister
… Keywords beißen nicht!

Lass uns nicht lange drum herumreden. Passende Keywords findest Du bereits, wenn Du das Thema über was Du schreibst mal in eine Suchmaschine eingibst. Also z.B. „Gemüse anbauen“. Die Suchmaschine spuckt Dir darauf hin „Ähnliche Suchanfragen zu Gemüse anbauen“ aus. Die kannst Du schon mal berücksichtigen.

Was heißt nun „berücksichtigen“? Es heißt, dass Du Dein Hauptkeyword in Deiner Hauptüberschrift (H1 – lies dazu mehr weiter unten!!), Deinem ersten Absatz, in einer Zwischenüberschrift (H2) und auch in der Meta-Beschreibung unterbringst. Ja? Bitte! Danke!

Natürlich ist das gesamte Schlüsselwort- und Suchmaschinenoptimierungs-Thema (SEO) so umfassend, dass es für ein Studium reicht. Es ist aber unumgänglich, dass Du Dich damit beschäftigst. Es gibt zu Deiner Hilfe auch Tools wie Google Analytics, Keyword Planner, Eyeploorer (www.eyeploorer.com) oder Soovle (www.soovle.com)

Bitte melde Dich bei Rückfragen gerne bei uns!

 

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Die Bausteine für einen guten Blogartikel

 

3. H1 ist keine Buslinie

Hast Du den Begriff „H1“ schon mal gehört? Wenn nicht, dann ist es höchste Eisenbahn!

H steht für das englische Worte Headline und bedeutet Überschrift. H1 ist also die Überschrift Deines Blogbeitrags. Es ist der Titel Deines Artikels. Dieser umfasst bis MAXIMAL 5 bis 6 Worte. Er sollte knackig sein und Neugierde wecken, denn er entscheidet maßgeblich mit ob ein Leser weiterliest und verweilt.

Trage die Überschrift also den Titel, in das dafür vorgesehene Feld Deines Beitrags in der Arbeitsebene ein.

Für Suchmaschinen haben die H1 die meiste Bedeutung unter allen Überschriften. Es ist ein stark gewichteter Rankingfaktor. Deshalb ist es wichtig, dass Du darin Dein Haupt-Keyword unterbringst. Natürlich nicht auf Biegen und Brechen! Es sollte den Punkt des Artikelthemas treffen!

Beachtest Du dann zusätzlich, dass auf die H1 eine H2, H3 etc. folgt unterstützt Du die Suchmaschinen dabei die relevanten Inhalten Deiner Seite zu erkennen.

Übrigens: Auch für Social Media ist der Titel wichtig, denn er wird bei Verlinkungen als Vorschau Deines Beitrags gezeigt.

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4. Die Macht der Bilder

Bilder sind Brücken mit denen Leser auf Deine Webseite gelangen.

Sowohl das Bild, als auch der Bildtitel, die zugehörige URL, sowie der Button „Besuchen“ ermöglichen den Nutzern auf direktem Weg Deine Webseite zu besuchen. Das wird oftmals unterschätzt!

Durch Bilder lockerst Du Deinen Text auf. Bilder sorgen außerdem dafür, dass Du einen visuellen Eindruck hinterlässt. Mit Bildern transportierst Du Emotionen und Gedanken und rufst ebensolche wiederum hervor! So wie Menschen es eben auch brauchen!

Natürlich sollten die Bilder eine gute Qualität haben, also z.B. gut aufgelöst oder in mobilen Endgeräten (Tablets, Smartphones, Notepads)  erkennbar sein.

Es ist dabei egal ob Du Fotos, Grafiken, Sketchnotes oder andere Möglichkeiten ausschöpfst. Mit Bildern erreichst Du

  • Abwechslung
  • Aufmerksamkeit
  • zusätzlichen Content
  • längere Verweildauer auf Deiner Seite

Wichtig ist, dass Du darauf achtest, dass Deine Seite auch mit Visuellem responsive bleibt. Das heißt, dass die Ladezeiten gering sein müssen damit zum einen die Besucher nicht abspringen. Wer möchte schon ewig auf ein Upload warten?

Neben der Bildgröße spielt der Dateiname sowie die Bildbeschreibung (Alt Tag) eine große Rolle damit Deine Webseite gefunden wird. Nimm Dir die Zeit und füge also eine passende und individuelle Beschreibung zu jedem Bild hinzu, welches – im besten Fall – das Keyword beinhaltet.

 

5. „Scannbare“ Texte: Mach es Deinen Lesern leicht

Viele, viele Leute, die Blogartikel lesen scannen zunächst den Text. Dabei helfen ihnen Zwischenüberschriften und Bilder, bzw., Grafiken. Erst nach diesem Scan entscheiden sie, ob sie den Artikel komplett lesen, oder ob der Inhalt doch nicht interessant ist ODER der Scan hat ihnen schon so viel gegeben, dass sie erstmal nicht tiefer ins Thema einsteigen, sich den Artikel aber für später speichern.

Mach es ihnen also leicht, indem Du den Text mit aussagekräftigen Zwischenüberschriften gliederst und mit Bildern und (Info-)Grafiken auflockerst.

 

 

Also!

Blogartikel schreiben hat viel mit Übung und dem Bewusstsein wie-digitale-Medien-funktionieren zu tun! Lass Dich nicht von Fachbegriffen oder der Masse an Tipps abschrecken. Wenn Du Dich mit den Kriterien die einen guten Blogartikel ausmachen – sowohl was Worte als auch Bilder gehen – wirst Du sehen, dass es großen Spaß macht und auf dem richtigen Weg bist!

Deine Sirit

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SEO Teil 1: Keyword Recherche für Anfänger

Keyword Recherche ist für Dich ein rotes Tuch? Oder zu kompliziert? Du weißt nicht, wie Du sie angehen sollst? Hier kommt Deine Erleuchtung: Wir verraten Dir unsere besten Tipps zum Thema!

3 Kommentare

  1. Danke für diesen interessanten Beitrag und die hilfreichen Tipps, Sirit! Mir gefällt deine lockere Art zu schreiben sehr. LG Fidan

    Antworten
  2. Danke für den interessanten Beitrag.
    Blog-Posts zu schreiben ist anspruchsvoll, besonders wenn man SEO berücksichtigt UND einen lesbaren Artikel hinbekommen möchte. Ich für meinen Teil finde es aber auch sehr spannend – gerade die Planung und Recherche weht einen manchmal in eine Richtung, die man ursprünglich gar nicht geplant hatte.

    Liebe Grüße
    Florian von Freelancer’s Tales

    Antworten

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  1. Was gehört in einen guten Blogartikel? - Textwelle - Texte gut, alles gut - […] „Das macht einen richtig guten Blogartikel aus“ bei den @digitallotsen. Merci! […]
  2. Dein eigenes Wordpress Blog erstellen: Das muss rein - […] was sie bewegt und gib ihnen Hilfe dafür. Hierzu haben wir auch bereits zwei Artikel geschrieben: Das macht einen richtig…

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