Storytelling – Erreiche deine Kunden mit deiner Geschichte

 

Du hast sicherlich schon das eine oder andere Mal von „Storytelling“ gehört. Wieder so ein Buzzword, welches durch alle Medien fliegt, oder? Dahinter steckt aber mehr als nur ein Buzzword zu sein.

Was ist Storytelling denn nun?

Laut Wikipedia wird Storytelling wie folgt definiert:

„Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und angenommen wird.“

 Ooookay. Soll heißen: Wenn du deine Inhalte über Geschichten an deine Zielgruppe richtest, fällt es dieser leichter deine Inhalte zu verstehen und zu behalten.

Unsere Gehirne werden durch Geschichten aktiviert!

Wir alle LIEBEN gute Geschichten. Und das schon lange! Seit Jahrhunderten von Jahren erzählen sich die Menschen Geschichten. Nur so konnte beispielsweise die Bibel verfasst werden.

Oder denken wir mal an unser Fernseh-Verhalten. In den letzten Jahren ging und geht der Trend immer mehr hin zum Schauen von Serien. Ich selbst schaue eigentlich kaum noch Filme. Ich mag es mich an die Charaktere zu gewöhnen und mit ihnen ihre Geschichten zu „erleben“. Wer schaut nicht gern Serien wie „Game of Thrones“ oder „Stranger Things“ oder „Gilmore Girls“… Da finden wir es – das Geschichtenerzählen. Und wir alle fahren darauf ab.

Warum also, nutzen wir das nicht für unsere Unternehmen und die Vermittlung unserer Inhalte?

Insbesondere im Marketing und in der Kommunikation ist das Storytelling bereits angekommen. Man hat gemerkt, dass es – wie bereits erwähnt – der Zielgruppe hilft, es ihr ja sogar Spaß macht, den Unternehmen zu folgen. Als schließlich noch der Social Media Hype hinzukam und somit neue Plattformen für das Geschichten erzählen auftauchten waren viele Marketing- und Kommunikationsfachleute im 7. Kommunikations-Himmel.

Was aber genau bewirkt das Storytelling?

Geschichten aktivieren in unserem Gehirn deutlich größere Bereiche, als blanke Fakten. Sie bringen den Zuhörer dazu nicht bloß einfach zuzuhören, sondern mitzudenken und wecken seine Emotionen. Sie können ihn motivieren und unterhalten.

Das ist doch der Hammer, oder?

Dem nicht genug, verleihen sie einer Information einen Sinn. Eine gute Geschichte wird weitererzählt. Und am Ende des Tages ist es auch genau das was wir wollen, oder?

Nichts wirkt besser als eine Empfehlung!

Kein Versprechen, keine Marketing-Aktion, nichts ist ein besseres Kaufargument, als die Empfehlung einer mir bekannten Person. Je bekannter, desto wirkungsvoller ist diese Empfehlung. Wenn ich also eine gute Geschichte erzähle, wird diese Geschichte oder Story weitergetragen und ich spiele die Hauptrolle in dieser Geschichte. Besser geht es nicht!

Wie also betreibe ich gutes Storytelling?

Jedes Unternehmen hat eine Geschichte – mindestens eine. Was wir tun müssen ist, diese Geschichte herauszufiltern und weiterzuerzählen. Es reicht aber nicht, diese Geschichte einfach zu erzählen, sondern müssen wir erst heraus kitzeln, was diese Geschichte ausmacht. Wer soll diese Geschichte erzählt bekommen (unsere Zielgruppe). Was bewegt unsere Zielgruppe? Ist unsere Geschichte, oder der Teil den wir erzählen wollen für sie relevant?

 

Jeder hat eine Geschichte zu erzählen

Im Grunde greift hier unser Warum, Wie und Was.

  1. Warum mache ich das was ich mache. Was ist das Warum hinter meiner Marke/mein Unternehmen?
  2. Wie erreichte ich mein Warum? Wie arbeite ich?
  3. Was mache ich überhaupt? Was sind meine Leistungen, was ist mein Angebot.

 

Beispiel digitallotsen:
Warum:

Meine Vision ist es mit entsprechender grafischer Aufarbeitung ein intuitives Verständnis herbeizuführen – denn sehen heißt verstehen. Ich möchte also Unternehmen helfen sich klar verständlich, einheitlich und ansprechend darzustellen.

Wie:

Ich habe einen hohen Service-Gedanken und arbeite immer in Kooperation mit meinen Kunden. Durch mein Studium und einen ehemaligen Job als technische Redakteurin bin ich in der Lage ein starkes Verständnis für Prozesse, Produkte und Dienstleistungen aufzubauen. Ich arbeite iterativ und inkrementell, also agil. Bei all dem bin und bleibe ich immer zuverlässig, hilfsbereit, freundlich, humorvoll und charmant.

Was:

Ich mache Strategien, Designs und Illustrationen.
Das Ganze lässt sich auf splitten in UI/UX-Design, Webdesign, Printdesign, Corporate Design.

Ich mache Online Marketing-/Social Media Marketing-Konzeption und –Beratung. Zudem bin ich Illustratorin und mache Infografik, Charakterdesign und Animation

Wenn du das rausgefiltert hast und deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse kennst, kannst du anfangen deine Geschichte freizulegen und zu erzählen.

Ich selbst bin auch noch dabei meine Geschichte zu erkennen:

Ich bin Mutter von zwei Kindern, ich male und zeichne seit ich denken kann. Schon in der Schule war klar, dass ich „irgendwas mit Kunst“ machen möchte. Ich wollte schließlich Mediengestalterin werden. Der Weg dorthin war sehr lang und holprig – allein die Ausbildungsstellen für Mediengestalter sind rar gesät. Insbesondere wenn man zwar zeichnen und malen kann, aber keine Erfahrung mit der digitalen Welt hat. Ich habe es geschafft und bin angestellt. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und viele Bereiche bearbeitet. Am Liebsten arbeite ich nun digital und für die digitale Welt, sprich online. Und genau darum soll sich meine Geschichte drehen: die digitale Welt, wie man dort hineingelangt und wie man dort (über-)lebt.

Ein Nebenstrang könnte sein, wie ich meinen beruflichen Alltag mit dem Alltag als Mutter verknüpfe – und das auch noch selbständig. Stichwort Work-Life-Balance. Das geht! Es ist nur eine Frage der Organisation! Ich hätte sicher viele Leser – doch würde meine Zielgruppe das interessieren?

Nicht einfach nur wild posten!

Beachte folgende Punkte, um auch bei deiner Zielgruppe zu landen:

  • Ist meine Geschichte relevant für meine Zielgruppe? Diese Relevanz ist entscheidend. Löst die Geschichte bei deinem Zuhörer genau das aus, was du auslösen möchtest.
  • Passt meine Geschichte wirklich zu meinem Unternehmen. Bedenke was und wie du es erzählst, wird auch genau so wahrgenommen.
  • Kann ich meine Zielgruppe packen? Ist es Emotional, Motivieren, Spannend oder sehr informativ, also aufklärend?
  • Spreche ich eine Sprache, die meine Zielgruppe versteht? Es ist wichtig auf Augenhöhe zu kommunizieren, nicht von oben herab. Ich möchte einen Dialog erwirken und nicht wie in der klassischen Werbung mit Fakten und Informationen bombardieren.
  • Wie kann ich meine Geschichte mit Bildern untermauern? Bedenke jedes Bild sagt mehr als tausend Worte. Bilder unterstützen deine Worte so sehr, dass die Geschichte viel besser beim Zuhörer hängen bleibt.

Fazit

Überlege dir, was dein Zuhörer von dir lesen soll, was soll er dabei fühlen, was soll ihm im Gedächtnis bleiben? Das, gepaart mit deinem Warum, Wie und Was ergibt die perfekte Geschichte für dich und dein Unternehmen. Wenn du das hast, kannst du deine gesamte Kommunikation drum herum stricken. Du erhältst eine Storyline, an die du dich halten kannst.

 

Quellen:
https://blog.socialhub.io/storytelling-social-media-die-macht-der-geschichten/

https://blog.bufferapp.com/science-of-storytelling-why-telling-a-story-is-the-most-powerful-way-to-activate-our-brains

http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2013/10/01/kein-storytelling-ohne-plot/

 
 
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