Stell Dir vor Du möchtest Dir ein neues Kleidungsstück kaufen und bummelst Durch die Stadt. Du gehst an einem Schaufenster vorbei und siehst dort von Weitem schon einen Stoff der Dir gefällt.

Dann gehst Du näher und siehst, dass er sich in einem Sammelsurium von Sachen befindet. Hosen, Jacken, Pullover, unterschiedliche Größen – alles Durcheinander. Und auch wenn es schöne Kleidungsstücke sind, schreckt Dich das eher ab und Du wirst wahrscheinlich einfach weiter gehen.

Der erste Blick, die ersten Sekunden, die ein Besucher auf Deiner Webseite verbringt, entscheiden ob er bleibt oder weiterzieht. Deshalb ist es wichtig, dass Deine Webseite verschiedene Aspekte berücksichtigt und professionell ist. Wie Du das erreichen kannst. erfährst Du jetzt!

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1. Wer suchet, der findet

Es gibt tausende von Möglichkeiten, Deine Seite zu gestalten. Bei WordPress zum Beispiel kannst Du auch mit vorgefertigten Themes (Designs) arbeiten. Es gibt tausende Blog- bzw. Webseiten-Namen. Zu jedem Thema und Bereich finden sich eine Unzahl von Informationen im Netz. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Du den für Dich besten, passendsten Namen für Deine Seite suchst und findest. Frage Dich ob für Deine Zielgruppe ein deutscher Name besser ist oder vielleicht englisch? Welche Funktionen braucht Deine Seite? Welches Theme bietet diese Funktionen und welches passt auch vom Design her zu Dir, Deiner Persönlichkeit bzw. dem Charakter Deines Unternehmens?

Zu einer Suche gehört aber auch gefunden zu werden. Professionell bedeutet dabei auch, dass Du eine Webadresse (engl.: URL für „Uniform Ressource Locator“) hast, die zuzuordnen ist und Wiedererkennungswert hat!

Vermeide also eine zu lange Adresse.

 

2. Die erste Seite ist Dein wichtigstes Aushängeschild

Menschen, die auf Deiner Webseite landen, wollen direkt sehen um was es geht und ob sie bei Dir richtig sind. Sie scannen Deine Seite nach Schlagworten und Überschriften. Aber auch Visuelles, d.h. Fotos, Grafiken, Farben wirken auf den Betrachter. Nimm also z.B. ein Header Bild, was die richtige Botschaft übermittelt und aussagekräftig ist. Wähle die wenigen Rubriken bzw. Überschriften so, dass sie eindeutig sind und nicht verwirren.

Auf die erste Seite, also auf Deine Startseite, gehört auch Persönlichkeit, und zwar Deine! Das schafft eine gute Ausgangssituation für eine individuelle Interaktion mit Deinen Webseiten-Besuchern!

 

3. Inhalte: Weniger ist mehr

Du hast sicher Einiges, was Du auf Deiner Webseite unterbringen möchtest. Gerade wenn es viele Inhalte sind oder unterschiedliche Themen, ist es von Anfang an wichtig Dir eine Struktur zu überlegen. Zu dieser Struktur zählen eine überschaubare Anzahl an Unterseiten, Kategorien und einer Anordnung, die es den Besuchern einfach macht sich zurecht zu finden.

Das gilt auch für Unterebenen. Nehmen wir ein Beispiel: Du hast eine Hauptseite „Gesundheit“ genannt. Darunter möchtest Du verschiedene Themen aufgreifen, z.B. „Ernährung“, „Sport“, „Mentales“, „Literatur“ und „Familie“. Unter „Ernährung“ möchtest Du weiter gliedern in „Frühstück“, „Mittagessen“, „Abendbrot“, „Getränke“, „Veganes“, „Asiatisches“.

Diese Oberbegriffe möchtest Du noch weiter runter brechen z.B. „Getränke“ in „Drinks“, „Smoothies“, „Warme Getränke“ und „Exotisches“ … merkst Du es selber? Du könntest unendlich so weiter machen und immer feiner und detaillierter werden. Du könntest zu jedem Begriff ein weiteres Aufklappmenü anheften. Stellst Du ein Mixgetränk dann eher unter „Drinks“ oder (je nach Zutaten) „Exotisches“?

Beachte, dass jeder Besucher anders sucht und andere Suchbegriffe eingibt. Es ist deshalb wichtig es ihr oder ihm so einfach und verständlich wie möglich zu machen an sein/ihr Ziel auf der Webseite zu gelangen!

Wenige Unterseiten, nicht mehr als zwei (maximal drei) Unterebenen und eine einfache Seitenstruktur werden Dir zu Gute kommen! Denn nicht zuletzt ist es auch den Suchmaschinen wichtig, dass eine Webseite nicht zu viele Ebenen hat. 

 

4. Eine Webseite ist kein Poesiealbum

Nun hast Du einen treffenden Namen und eine grobe Struktur, gegebenenfalls sogar eine Art Redaktionsplan für die nächsten 2 Monate aufgestellt und beginnst zu schreiben.

Einmal angefangen auszudrücken, was Du sagen und dem Besucher als Mehrwert mitgeben möchtest, ist es oft schwierig sich „zusammen zu reißen“. Eine professionelle Schreibe bedeutet aber, dass Du kein Tagebuch mit ellenlangen Ausführungen zu Deinem Know-how oder Deinen Gedanken schreibst!

Im Gegenteil: beachte beim Schreiben Folgendes:

  • Kurze, verständliche Sätze
  • eine Textstruktur mit Absätzen und Zwischenüberschriften
  • Texte von einer maximalen Länge von rund 1.000 Worten
  • Auflockerungen im Text Durch fett bzw. kursive Buchstaben oder Kapitälchen (Achtung! Ist Geschmacksache)
  • Einfügen von Grafiken und Bildern, d.h. Visuelles, was zum Text passt

 

5. Responsiv (also Geräteunabhängigkeit) ist ein MUSS

Viele Menschen lesen in Webseiten auf ihren Tablets oder Mobilgeräten.
Für Dich bedeutet das unter Anderem:

  • Deine Inhalte müssen auf recht kleinen Bildschirmen zu lesen und verstehen sein
  • Das runter scrollen sollte sich im Rahmen halten
  • Ladezeiten Deiner Fotos kurz halten
  • Werbungen und Pop-ups vermeiden bzw. gänzlich weglassen

Wenn Du erste Inhalte und Strukturen auf Deiner Seite etabliert hast, dann checke doch einfach mal mit Deinem Handy oder Tablet ob alles anwenderfreundlich und leicht zu handhaben ist!

Ändern und verfeinern kannst Du auch im Anschluss immer noch!

 

Und unterm Strich?!

Bei aller Professionalität ist noch etwas Anderes von Bedeutung: Fühl Dich wohl mit Deiner Seite. Erkenne Dich und das was Dich ausmacht wieder. Nur wenn Du Deinen eigenen Nerv triffst kannst Du Deine Inhalte und Dein digitales Erscheinungsbild 100% vertreten! Verbiegen und „so sein wollen wie Andere“ gilt also nicht nur im normalen Leben nicht, sondern auch in der digitalen Welt! Achte trotzdem auf eine professionelle Struktur und auf ein professionelles Design. Denn wenn wir ehrlich zu einander sind: Wer kauft, bucht oder interagiert schon mit einem Unternehmen mit einem unprofessionellen Internetauftritt? Ich eher nicht.

Deine Sirit

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