Januar 7

Content Marketing – alles was Du in 2022 wissen musst

Content-Marketing – der heilige Gral des strategischen Marketings

Auch in 2022 ist Content Marketing eine wichtige Disziplin im Online Marketing Mix. Neben der regelmäßigen Veröffentlichung von hilfreichen, relevanten Inhalten wirkt es massiv auf Deine Sichtbarkeit und Findbarkeit im Internet aus.
 

Was ist Content-Marketing?

Joe Pulizzi, Gründer des Content Marketing Institute, definiert Content-Marketing wie folgt:

“Content marketing is a strategic marketing approach focused on creating and distributing valuable, relevant, and consistent content to attract and retain a clearly-defined audience – and, ultimately, to drive profitable customer action.

Soll heißen:
Content-Marketing ist ein Teil des strategischen Marketings. Es geht hierbei um das Erschaffen und Verteilen von relevanten, wertvollen und beständigen Inhalten für und an eine zuvor definierte Zielgruppe. Ziel des Content-Marketings ist es, die Inhalte so attraktiv für diese Zielgruppe zu gestalten, sodass sie bestimmte Handlungen vollführt: etwa Kommentieren und Liken von Beiträgen, oder – im besten Fall sogar – das Weiterverbreiten der erschaffenen Inhalte durch die Zielgruppe.

Jetzt mal ohne Fachbegriffe:
Du erschaffst so geniale und wertvoll Inhalte (Du gibst zum Beispiel viel Wissen weiter), dass die Menschen, die Du ansprechen möchtest, anfangen Dein Wissen und somit Deinen Namen in der Welt zu verteilen und weiterzuempfehlen.

UND: Ganz wichtig zu wissen: Content-Marketing ist nicht gleich Bloggen. Content-Marketing funktioniert überall: auf der eigenen Website, auf jedem Deiner Social-Media-Kanäle und natürlich auch offline. Auf Netzwerkveranstaltungen, Konferenzen, Messen und in Deinen Printmedien.
 

Der Unterschied zu klassischer Werbung liegt auf der Hand

Im Gegensatz zur klassischen Werbung, beispielsweise Plakate, oder Anzeigen, geht es beim Content-Marketing um Deine Leserschaft/Zuhörer/potenziellen Kunden und nicht um Deine Produkte!


Deine Inhalte sind genau auf diese Personae (Merkmal-Charakterisierung der Personen einer Zielgruppe – dazu in diesem Artikel mehr) ausgerichtet. Sie helfen, informieren und/oder unterhalten die Zielgruppe.
 

Die Rahmen und Verteilung Deiner Inhalte

Viele Wege führen nach Rom – so ist es auch hierbei. Du kannst

  • Blogartikel verfassen,
  • Whitepaper erstellen,
  • E-Books schreiben,
  • Videos drehen,
  • Newsletter verschicken,
  • Podcasts aufnehmen
  • Checklisten bereitstellen
  • Case Studies veröffentlichen
  • Online-Kurse erstellen, oder
  • Webinare abhalten.

Ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten der Streuung. Du kannst deine Blogartikel via Social Media-Kanäle verteilen, oder per Newsletter auf sie aufmerksam machen. Du kannst auch Anzeigen schalten, die auf Deine neuen Inhalte aufmerksam machen, oder die Links in den unterschiedlichsten Foren und Gruppen verteilen. Vielleicht gehst Du nur einen dieser Wege, oder alle – alles ist möglich.
 

Verliere Dich nicht in der Masse der Möglichkeiten.

Es kann bei der Masse der Möglichkeiten natürlich auch leicht passieren, dass Du Dich zeitlich verzettelst. Deswegen ist es auch hier absolut wichtig strategisch vorzugehen, Ziele zu definieren und vorab festzustellen, wo sich Deine Zielgruppe befindet. Sei dann nur dort aktiv! Ich betreibe lieber nur ein oder zwei Social-Media-Kanäle mit voller Inbrunst, als alle und dafür keinen so richtig.
 

Wofür das jetzt von Bedeutung ist? Sage ich Dir gern!

In Zeiten von rasend schnellem Internet und Suchmaschinen wie Google suchen viele Leute nach eigenen Lösungen. Es wäre doch toll, wenn sie diese Lösungen bei Dir finden und Du für sie der Experte bist, oder? Irgendwann wird ihnen ihr Problem vielleicht doch zu groß und sie brauchen Hilfe von außen. Wen buchen sie dann? Genau! Den Experten, den sie ja scheinbar schon kennen!
 

Bannerwerbung wird gehasst und geblockt

Des Weiteren finden wir alle Bannerwerbung immer nerviger – es wird ja leider auch immer mehr. Viele nutzen Adblocker, um diese Werbung zu blockieren, oder klicken sie entnervt weg, ohne sie auch nur eine Sekunde genauer anzuschauen – ich bin so! Wenn ich einen Artikel lesen möchte und es erscheint direkt ein Banner, klicke ich es entweder weg oder verlasse die Webseite direkt wieder. Sprich: So richtig funktioniert diese ganze Bannerwerbung nicht mehr. Man muss einfach andere Wege gehen, um seine Zielgruppe zu erreichen und zu „bespaßen“. Und genau hier setzt das Content-Marketing einfach an.
 

Also: 9 gute Gründe für das Betreiben von Content-Marketing

  1. Du erhälst mehr Sichtbarkeit im Web
  2. Deine Marktposition wird gestärkt
  3. Du bekommst mehr Verweis-Traffic über die organische Suche
  4. Du positionierst Dich als Experte
  5. Dein Markenimage wird ausgebaut und gepflegt
  6. Du erschaffst eine qualitative Leadgenerierung
  7. Du erreichst höhere Conversion-Raten (also beispielsweise mehr Newsletterabonnenten oder mehr Online-Einkäufe)
  8. Im Endeffekt steigerst Du Deine Umsätze und
  9. generierst ein nachhaltiges Unternehmenswachstum

Kontinuität ist der Schlüssel zum Erfolg

Wie bei vielen Dingen gilt allerdings auch hier: Es nützt Dir nichts alle 6 Monate mal einen neuen Inhalt zu generieren. Es ist wichtig, kontinuierlich zu produzieren. Überlege Dir, was Deine Zielgruppe interessiert (nicht, was Dich interessiert – ganz wichtiger Punkt) und schenke ihr Dein Wissen. Und das bitte in regelmäßigen Abständen!

Wie mache ich das denn? Ich gebe Dir ein Beispiel!

Ich blogge einmal die Woche! Ein Artikel pro Woche – das ist mein Ziel. Und zwar jeden Mittwoch komme was wolle. Kein Feiertag, kein Termin, kein krankes Kind schafft es, dass ich diesen Termin verpasse. Ja ich weiß, ich mache das noch nicht so lange, aber jeder hat irgendwann einmal damit angefangen.
Ich verteile meine Blogartikel auf FacebookTwitterInstagramXingLinked In und Pinterest.

Jetzt wirst Du sagen: „Öh?! Gerade hast Du noch geschrieben, man soll sich auf einige wenige Social Media Kanäle fokussieren!“

Ja so ist es. Ich nutze diese Kanäle allerdings nur, um meine Inhalte zu verteilen.
Ich poste meinen Artikel auf jedem dieser Kanäle und verteile zusätzlich meine Links in unterschiedlichen Facebook-Gruppen. Irgendwann werde ich zudem anfangen meine Blogartikel zu bewerben – hierfür warte ich allerdings noch eine Weile, bis ich genug Inhalte produziert habe.
Facebook und Instagram sind die beiden Kanäle meiner Wahl. Hier poste und pflege ich meine Seiten einmal pro Tag, like und kommentiere Seiten und Postings, die zu mir passen und bin in Gruppen aktiv. Ich positioniere mich auch hier als Experte. Ich poste nur Inhalte, die zu digitallotsen passen, ich antworte auf Fragen (in Gruppen), die ebenfalls zu digitallotsen passen.

Was ist relevanter Content?

Schlechter Content bleibt schlecht. Es sei denn er…

  1. Passt zur Marke
  2. Passt zur Zielgruppe
  3. Passt zu den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe
  4. Liefert einen konkreten Mehrwert für die Zielgruppe
  5. Ist anders als der Content Deiner Wettbewerber
  6. Kommt über den passenden Kanal (da wo die Zielgruppe eben zu Hause ist)
  7. Kommt zum passenden Zeitpunkt
  8. Ist im passenden Content-Format
  9. Inspiriert und regt zum Teilen an
  10. Beeinflusst Deinen Geschäftserfolg messbar (!!) erfolgreich

Und? Passt das bei Dir, oder musst Du Deine Strategie nochmal überdenken? Mach Dir bitte aber klar, dass es seine Zeit dauert, bis diese Strategie wirkt und sich schließlich auf Deinem Umsatz niederschlägt.

Darum musst Du Deine Hausaufgaben machen!

Kenne Deine Zielgruppen, definiere Deine Ziele, erarbeite Deine Strategie…

Ohne diese Hausaufgaben zu erledigen, brauchst Du gar nicht erst anzufangen.

Definiere Deine Zielgruppe und lerne sie genau kennen. Finde heraus, was sie bewegt. Erforsche, was ihr wichtig ist und gib ihr genau das. Hierfür kannst Du Dir die Kommentarspalten Deiner Marketing Kanäle anschauen. Die Kommentare bei Deinen Wettbewerbern lesen und auf Bewertungsplattformen die Bewertungen studieren. So lernst Du nach und nach, was diesen Menschen wichtig ist.

Mein Tipp: Leg Dir ein Notizbuch an, um diese Informationen zu sammeln und nach und nach zu nutzen.

Weitere Infos rund um die Zielgruppendefinition findest Du hier.
 

Content-Marketing braucht seine Zeit

Bitte erwarte nicht gleich zu Beginn krasse Erfolgszahlen. Wie alles in der Welt, erfordert Content-Marketing Geduld und Zeit, bis sich erste Erfolge einstellen. Es dauert bis sich Deine Nutzerzahlen verbessern, Deine Like-Zahlen erhöhen und Interaktionen steigen. Gut Ding will Weile haben. Sagt man doch so schön, oder? So ist es eben auch hier.


Ganz mühsam sammle ich von Woche zu Woche neue Leser und neue Fans auf meiner Facebook- und Instagram-Seite. Es geht nur langsam voran, aber es geht voran. Ich hätte es auch manchmal gern schneller, aber hier ist Geduld gefragt.
 

Jetzt aber! So geht Content-Marketing: in 5 Schritten zum Erfolg!

Content Marketing - alles was Du in 2022 wissen musst 1
  1. Recherche: Du recherchierst, welche Themen deine Zielgruppe interessiert, welche Probleme sie hat und welche Lösungen möglich sind.
  2. Planung: Plane wann du welche Inhalte postest. Zu welchen Themen bist du bereits etablierter Experte, welche Themen kannst und solltest du ausweiten? Erstelle für jeden Deiner Kanäle einen Redaktionsplan. Das bringt einen roten Faden in Deine Inhalte und hilft beim Erreichen Deiner Ziele.
  3. Erstellung: Schaffe kontinuierlich konstante und hochwertige Inhalte. Stelle immer sicher, dass die Qualität stimmt und dass sie den Bedarf Deiner Zielgruppe treffen.
  4. Streuung: Verteile Deine Inhalte im Netz. Nutze dafür alle Möglichkeiten, die sich Dir bieten: Social Media, Werbung, Gruppen, Foren. Streue Deine Inhalte dort, wo sich Deine Zielgruppe aufhält.
  5. Analyse: Wie bei allen Marketing-Aktivitäten ist es auch hier wichtig, die Erfolge auszuwerten. Prüfe, welche Inhalte besonders gut, welche besonders schlecht funktionieren. Welche Inhalte bringt Dir neue Kunden? Zum Thema Analyse findest Du hier einen schönen Artikel, der sich mit den einzelnen Analysetools befasst – allerdings auf Englisch. Denn ohne Analyse kannst Du eben nicht erkennen, ob all Deine Anstrengung etwas bringt. Und – ganz wichtig – prüfe die Zielerreichung. Hast Du Deine Ziele Erreicht? Hat die Strategie gewirkt? Nur wenn Du eine Analyseroutine aufbaust, wirst Du regelmäßig wissen, was geklappt hat und was nicht. Du wirst wissen, ob Du weiter an Deiner Strategie arbeiten musst, oder ob sie komplett neu aufgesetzt werden sollte.

Und definierst Du neue ziele und startest wieder bei 1. In den ersten Monaten ist das richtig viel Arbeit. Aber eines Tages musst Du nur noch optimieren und nichts mehr neu erschaffen.
 

Und wie funktioniert Content Marketing im Detail?

Das oberste definierte Ziel ist es ja von allen von uns: Wir wollen mehr Umsatz generieren oder neue Mitarbeiter finden. Richtig? Richtig! Okay – dann müssen wir uns fragen, wie die KundInnen oder MitarbeitInnen uns wahrnehmen müssen, damit sie tun, was wir wollen. Kaufen, oder bewerben. Wenn Du das weißt, kannst Du Dir überlegen, welche Themen Du bedienen musst und wofür Du mit Deinen Themen stehst, damit KundInnen oder BewerberInnen Dich genau so wahrnehmen.


Bis hierhin nicht so schwierig, oder? Jetzt wird es tricky: Wenn Du weißt, für welche Themen Du stehen musst, musst Du herausfinden, was Deine Kunden bewegt. Was sind ihre Sorgen in Bezug auf Deine Leistungen und Produkte? Welche Bedürfnisse haben sie, die Du erfüllen kannst und musst (mit Deinen Inhalten). Ich weiß, das ist nicht leicht. Aber Du kannst ihnen zuhören. Und Du kannst aufschreiben, was die Fragen sind, die Dir Deine KundInnen stellen. Dann merkst Du sehr schnell, welche Bedürfnisse Du erfüllen musst.


Wenn Du die Bedürfnisse kennst, findest Du auch schnell heraus, was Deine Zielgruppe dazu bringt, mit Dir in den Dialog zu gehen – mit Dir zu interagieren. Nutze das! Wenn Sie das tun, weißt Du ganz genau, wofür sich Deine Zielgruppe interessiert. Jetzt musst Du nur noch herausfinden, WO sich Deine Zielgruppe aufhält – denn dort verteilst Du dann Deine Inhalte.

Du bist nicht da wo alle sind! Du bist da, wo Deine Zielgruppe ist!

Und nur da ergibt es Sinn, Deine Themen zu platzieren. Eine anschauliche Grafik zeigt Dir das hier nochmal in aller Kürze:

Content Marketing - alles was Du in 2022 wissen musst 2

Quelle: Mirko Lange: http://www.talkabout.de/ueber/

Was bringt mir Content Marketing denn jetzt genau?

Das fragst nicht nur Du. In Anbetracht dessen, dass es unheimlich viel Arbeit ist, bringt es das wirklich? Wenn Content Marketing wirklich strategisch angegangen wird und Du wirklich nach Plan vorgehst, dann wirst Du nicht nur als Experte auf Deinem Gebiet wahrgenommen, sondern Du wirst auch wesentlich mehr Umsätze machen.​

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Quelle: Mirko Lange: http://www.talkabout.de/ueber/


Über welche Stufen dies geschieht, zeigt Dir sehr anschaulich diese Grafik:
Du siehst also, dass Content Marketing Dich und Dein Unternehmen auf allen Ebenen unterstützt und nach vorne bringt.

Wie finde ich die Themen für mein Content Marketing?

Für das Finden der richtigen Themen hast Du zwei Möglichkeiten. Entweder schaust Du Dir einfach Deine Angebote an. Was hast Du genau zu bieten und warum werden diese Angebote gebraucht? Welche Fragen stellen Deine KundInnen, welche Fragen stellen Nutzer und Nutzerinnen dazu im Netz? Wie wurden ähnliche Angebote bewertet? All diese Informationen geben Aufschluss über mögliche Themen für Dein Content Marketing.

Der zweite Weg an potenzielle Themen zu kommen ist die Customer Journey Deiner KundInnen und Mitarbeiter. Wie finden sie zu Dir, welche Touchpoints gibt es auf dieser Kundenreise und was passiert, nachdem sie zum Kunden bzw. Kundin geworden sind. Welches Angebot könnte danach passen? Wie verändert sich das Bedürfnis der Zielgruppe? All diese Punkte, plus alle sonstigen Informationen, die Du zu Deiner Zielgruppe und ihrer Wünsche hast, helfen bei der Themenfindung.

Ich bin mir sicher, dass Du bis hierhin schon ein Feuerwerk an Themenideen hattest. Mein Tipp: Erfasse alle Ideen in einer Mindmap und bringe sie in eine Struktur. So kannst Du nach und nach Deine Themen in die Strategie einbringen, Redaktionspläne schreiben und Kampagnen entwickeln.

Noch nicht überzeugt? Hier sind 13 Gründe für Dich, mit Content Marketing anzufangen

  1. Content Marketing hilft Deinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen
  2. Content Marketing macht es leichter Dir und Deiner Marke zu vertrauen
  3. Content Marketing hilft die Menschen von Dir zu überzeugen.
  4. Content Marketing hilft Dir Deine Zielgruppe besser kennenzulernen und ihre Wünsche besser zu verstehen.
  5. Content Marketing wirkt, auch wenn Du mal keine Zeit hast eine Kampagne zu veröffentlichen.
  6. Mittels Content Marketing kannst Du Deine Kunden binden. Insbesondere dann wenn Du die Customer Journey genau kennst und Folgeprozesse aufgesetzt hast.
  7. Content Marketing ist nachhaltig.
  8. Content Marketing hilft Dir dabei Dich nach und nach als ExpertIn zu positionieren.
  9. Content Marketing ist kosteneffizient. Im Gegensatz zu Onlinewerbung bleibt die Sichtbarkeit, auch wenn Du das Budget für neue Inhalte streichst.
  10. Menschen suchen nach Lösungen oder Problemen im Netz. Mithilfe von Content Marketing kannst Du ihnen schon helfen, bevor der Bedarf klar ist.
  11. Ein großer Teil der Customer Journey findet online statt.
  12. Content Marketing steigert die Anzahl der Menschen, die auf Deine Website kommen.
  13. Content Marketing ist ziemlich genau messbar und analysierbar.
  14. Content Marketing hilft bei Deinem Markenaufbau.
  15. Content Marketing hilft dabei jedem Deiner digitalen Inhalte einen Mehrwert zu geben. Deine Fans und Follower werden es lieben.
  16. Content Marketing steigert Deine Reichweite.
  17. Content Marketing hilft beim Linkaufbau und SEO.
  18. Mit Content Marketing erreichst Du Deine Zielkundinnen und -kunden.

Content Marketing und SEO – hat das was miteinander zu tun?

Die Suchmaschinenoptimierung besteht im Groben aus zwei Teilen: Technisches SEO und inhaltliches SEO. Für die inhaltliche Suchmaschinenoptimierung spielt Content Marketing eine große Rolle. Einerseits werden relevante Inhalte auf der eigenen Website bereitgestellt. Dies sorgt dafür, dass Zielkunden, Kunden und Kundinnen, Nutzer und Nutzerinnen und Interessierte auf der Website finden, was sie suchen.

Darüber hinaus spielt Content Marketing auch beim Linkaufbau eine wichtige Rolle. Hierbei geht es darum guten Content auf fremden Websites bereitzustellen, um Backlinks zu sammeln. Diese Backlinks sind wichtig, denn im SEO wollen wir viele relevante Websites dazu bringen, bestimmte Themenbereiche (unsere Themen, nämlich) auf unsere Website zu verlinken.

Funktioniert Content Marketing auch für B2B?

Kurze Antwort: Ja natürlich! Ich weiß nicht, warum dieser Irrglaube weiter und weiter verbreitet wird, aber es funktioniert im B2B ebenso gut, wie im B2C. Warum? Weil wir auch im B2B Menschen ansprechen, die ein Problem haben oder direkt nach einer Lösung suchen.

In der Erstellung einer Content Marketing Strategie gibt es ebenso wenig Unterschiede, wie in der Definition von Zielen. Du willst mehr Traffic auf Deiner Website? Neue Kundschaft? Mehr Mitarbeiter? Content Marketing wird Dir auch im B2B helfen, Deine Ziele zu erreichen.

Content Marketing vs. Inbound Marketing – was ist der Unterschied?

Inbound Marketing ist eng mit Content Marketing verbunden. Denn um erfolgreiches Inbound Marketing betreiben zu können, braucht es Content. Viel Content. Inbound-Marketing umfasst den gesamten Prozess vom Interessenten zum Kunden. Content-Marketing hilft, diesen Prozess erfolgreich umzusetzen.

Gemäß Hubspot wird Inbound Marketing also wie folgt definiert:

“Die Inbound-Methodik bezeichnet eine übergreifende Unternehmensstrategie, die sowohl Marketing als auch Vertrieb und Kundenservice umfasst.”

Quelle: Hubspot

Nachfolgend findest Du eine Grafik, die zeigt welche Phasen die Kundschaft entlang der Customer Journey durchlaufen:

Content Marketing - alles was Du in 2022 wissen musst 3
Customer Journey: Diese Phasen durchlaufen potenzielle KundInnen im Inbound Marketing | ©HubSpot

Du verlierst nicht gegen Deine Konkurrenz, sondern gegen Deine Unbekanntheit!

Diesen Spruch habe ich vor ein paar Wochen auf einem Seminar von Dirk Kreuter gehört. Wenn man genau nachdenkt, ist es tatsächlich auch so! Also fang an zu erzählen, wer Du bist und was Du kannst. Alle erfahren, was Du kannst!

Damit die Welt weiß, dass Du was darauf hast, musst Du Dein Wissen weitergeben. Die Leute werden bei Dir einkaufen und weitersagen, dass Du gut bist. Wir wollen doch alle immer nur das Beste. Aber irgendwie müssen wir ja erfahren, wer oder was das Beste ist. Content Marketing ist die Möglichkeit dies unter Beweis zu stellen.


Also erzähle der Welt, was Du kannst!
 

Quellen:
http://contentmarketinginstitute.com/what-is-content-marketing/
https://blog.hubspot.de/marketing/was-ist-content-marketing
https://www.linkbird.com/de/functions/content-marketing/


Veröffentlicht am: 5. Jul 2017 um 6:57 | Aktualisiert am 16.11.2018 | Aktualisiert am 07.01.2022

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