Du lässt Deine Webseite neu gestalten und umsetzen und dann denkst Du super – jetzt können die neuen Kunden kommen – gerne in Scharen. Und was passiert? Genau nichts.

Es ist nämlich natürlich nicht damit getan, die Seite neu zu machen. Super, wenn sie in einem zeitgemäßen, schicken Design glänzt und jetzt auch per Handy gut zu bedienen ist. Aber sichtbarer wirst Du dadurch noch lange nicht – erstmal sogar im Gegenteil.

Warum das so ist und was Du selbst für Deine Sichtbarkeit im Netz tun kannst, erfährst Du hier und heute bei mir.

digitallotsen - Deine neue Webseite auffindbar und sichtbar machen

Neue Webseite, aber bei Google im Keller?

Leider ist das ein Stück weit normal, insbesondere dann, wenn Du nicht vorab erstmal schaust, welche Links von Dir kursieren, welche Seiten Du hast und wie sie erreichbar sind. Denn nur dann kannst Du bei einem Webseiten-Relaunch entsprechende 301-Weiterleitungen einrichten (lassen). Hierbei werden die alten Links permanent auf die neuen Seitenlinks umgeleitet. So landet der Nutzer auch nach dem Relaunch dort wo er hinmöchte und nicht auf einer Fehlerseite. Das finden die Nutzer dann gut und Google somit auch.

Merke: Mit etwas Vorbereitung und den entsprechenden 301-Weiterleitungen kannst Du den totalen Absturz bei Google eindämmen.

Und trotzdem: Deine Webseite ist ja nicht die Einzige im World Wide Web.

 

Fast 17.500.000 Webseiten nur mit der Endung .de

Laut Statista gab es in 2017 fast 17.500.000 Webseiten nur mit der Endung .de! Wenn Du Dir jetzt überlegst, wie viele es sind, wenn wir .com, .net, .ruhr, .org, etc. dazu nehmen, kannst Du Dir in etwa ausmalen, wie einfach es für einen potentiellen Kunden genau DICH zu finden. Die Chance ist sehr gering. Die gute Nachricht ist, es geht allen so und noch eine gute Nachricht: Du kannst Deine Chancen verbessern.

Das Zauberwort heißt: Marketing (na gut und natürlich SEO).

Erst heute hatte ich wieder eine Anfrage in meinem Postfach, ob ich nicht beim Thema SEO unterstützen könnte. Klar kann ich. Aber auch nur dann, wenn die Webseite grundsätzlich Dinge wie Bedienbarkeit (auch Mobile) und Texte enthält.

Das war auf der heutigen Seite nicht im Ansatz der Fall: Sie war total ungeordnet. Sie hatte lauter rausgehende Links, anstatt die eigenen Produkte ordentlich anzuzeigen. Es gab so gut wie keine Texte, keinen Datenschutz und die Bilder trugen Namen wie „image_001.jpg“!

 

Machen wir uns nichts vor – so können wir keinen Pokal gewinnen!

Gehen wir aber mal davon aus, dass Du einen guten Webdesigner erwischt hast, erfüllt Deine Webseite zumindest ein paar Grundvoraussetzungen – die von eben halt :).

Warum macht es keinen Sinn, Bilder so wie eben beschrieben, zu benennen? Du ahnst es schon: Sie können ja so nicht themenspezifisch gefunden werden. Klar sind sie auf Deiner Seite, aber Wie viele Leute suchen denn bitte über die Google Bildersuche? Ich zum Beispiel ziemlich oft. Deswegen macht es Sinn, wenn Du Bilder von Deinen Produkten auf Deine Webseite setzt und sie vielleicht sogar im Shop zum Verkauf anbietest, diese sinngemäß und mit Deinem Namen zu benennen.

Angenommen ich verkaufe Dekorationen und Gläser und möchte ein gemustertes Glas in meinem Shop verkaufen. Dann macht es Sinn das Bild wie folgt zu benennen: „rosa-Glas_Deko-Meyer.de.jpg“. Wenn jetzt jemand auf Google nach einem rosa-farbenen Glas sucht, wird das Bild früher oder später in der Bildersuche auftauchen.

Wichtig ist hierbei übrigens auch immer die alternative Bezeichnung, das sogenannte ALT-Tag! Es dient sehbehinderten Menschen dazu, dass der Browser ihnen die Bildbenennung vorlesen kann. Da Google gerne immer die bestmöglichen Suchergebnisse ausliefern möchte, gehört diese Möglichkeit natürlich unbedingt dazu.

Hinzu kommt noch das Titel-Tag. Der Text erscheint, wenn Du mit der Maus über das Bild fährst.

Beide Tags sind wichtig, damit Google bei einer Suchanfrage die Inhalte gut zuordnen kann.

 

Wir halten fest: SEO beginnt schon beim Bild und endet…

…nicht wirklich bei guten textlichen Inhalten. Da zum Beispiel Google eine Textsuchmaschine ist, versteht es sich von selbst, dass Du regelmäßig gute Inhalte auf Deiner Webseite publizieren solltest. Das kann 1x pro Woche, oder nur alle 3 Monate sein – Hauptsache regelmäßig.

(Memo an mich selbst: Wieder REGELMÄSSIGER bloggen)

Wichtig ist hierbei, dass die geschaffenen Inhalte hochwertig sind. Sonst wird’s auf Dauer niemand lesen – klar.

Mal abgesehen vom Inhalt, ist die Verpackung auch von Bedeutung: Aussagekräftige und gut strukturierte Überschriften, leicht verdauliche Texthäppchen – das ist meine Empfehlung.

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Kleiner Exkurs: Was ist guter Content?

Guter, relevanter Content:

  1. Passt zur Marke
  2. Passt zur Zielgruppe
  3. Passt zu den Bedürfnissen Deiner Zielgruppe
  4. Liefert einen konkreten Mehrwert für die Zielgruppe
  5. Ist anders als der Content Deiner Wettbewerber
  6. Kommt über den passenden Kanal (da wo die Zielgruppe eben zu Hause ist)
  7. Kommt zum passenden Zeitpunkt
  8. Ist im passenden Content-Format
  9. Inspiriert und regt zum Teilen an
  10. Beeinflusst Deinen Geschäftserfolg messbar (!!) erfolgreich

 

Und? Passt das bei Dir, oder musst Du Deine Strategie nochmal überdenken? Mach Dir bitte aber klar, dass es seine Zeit dauert, bis diese Strategie wirkt und sich schließlich auf Deinem Umsatz niederschlägt.

 

SEO: Nutze die Mittel, die Du zur Verfügung hast

Wenn Du ein Blog hast – was oft Sinn macht, weil so regelmäßig neue Inhalte auf Deiner Seite erscheinen – dann nutze doch auch die Boardmittel, die es mitbringt.

Da wären neben dem Artikel und der Headline selbst noch Schlagworte/Tags und die Kategorien. Besonders die Schlagworte sind wichtig für die Keywords, nach denen Du gesucht wirst, bzw. gefunden werden möchtest. Deswegen macht es Sinn bei jedem Artikel sinngemäß und bedacht die Schlagworte festzulegen.

Eine Keyword-Recherche macht im Vorfeld auf jeden Fall auch Sinn. Damit Du gut gefunden wirst, sollte Dir klar sein, wonach gesucht wird. Dementsprechend kannst Du Deine Headlines schreiben und die Keywords setzen.

 

Da geht natürlich noch mehr

…nicht nur in Sachen SEO und Content, doch darüber werde ich nochmal einen anderen Artikel schreiben. Wenn Du all das jedenfalls bedenkst, bist Du schon mal ein ganzes Stück weiter und besser sichtbar mit Deiner neuen Webseite. Aber wie Du dir sicherlich denken kannst, geht da noch viel mehr.

Wenn Deine Seite und Dein Blog gute Inhalte enthält und Du auch Deine Keywords im Griff hast und auch immer darauf achtest alles dafür zu tun, dass auf Deiner Seite die Suchmaschinen all das bekommen, was sie brauchen, kannst Du Deine Inhalte auf für Dich relevante Social Media Kanälen verteilen.

Darauf werde ich dann im nächsten Artikel näher eingehen.

 

Wo stehst Du gerade?

Nachdem Du meinen Artikel nun bis hierhin gelesen hast, kannst Du Dich jetzt einmal hinterfragen. Passt auf Deiner Seite alles? Sind Deine Inhalte relevant für Deine Zielgruppe, oder für Dich? Hast Du alles (Bilder, Headlines, Keywords/Schlagworte, Kategorien) sinnvoll benannt und eingesetzt?

Schreib mir gern einen Kommentar dazu: Brauchst Du Hilfe bei der Bewertung dieser Punkte? Findest Du diesen Artikel hilfreich? Könnte ich etwas ergänzen? Lass es mich wissen.

 

Liebe Grüße,
Deine

kim-name-digitallotsen

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2 Kommentare

  1. Schöner Artikel, vielen Dank. Meine Bilder habe ich noch nicht gut genug betitelt…und es sind viele Bilder, stöhn! Hoffentlich habe ich bald mal Langeweile, hihi;)

    Antworten
  2. Das erinnert mich direkt an die Studie von Ahrefs..das quasi 90% der Webseiten keinen Traffic von Google bekommen. Der ein oder andere Tipp ist wirklich hilfreich um genau das zu vermeiden 🙂

    Antworten

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