September 1

WordPress Ladezeiten verbessern – mit WP Rocket ganz einfach in 3 Steps

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Früher oder später stellt sich die Frage: Wie kann ich meine WordPress Ladezeiten verbessern? Für das Nutzererlebnis ist neben einem guten Webdesign und einer guten Technik, eine schnell geladene Webseite unerlässlich. Viele Besucher sind auch mobil im Internet unterwegs. Da möchte niemand auf 10 Sekunden auf den Inhalt einer Webseite warten. Da wird schnell weggeklickt.

Wordpress Ladezeiten verbessern

Hinzu kommt, dass die Seitenladegeschwindigkeit mit in das Ranking bei Google einfließt und deine Platzierung in den Suchergebnissen beeinflusst.

Mit WP Rocket kannst Du easy Deine WordPress Ladezeiten verbessern

Die Ladegeschwindigkeit kann durch viele kleine, vor allem technische Dinge verbessert werden. Als Nichtprogrammierer greift man da besser auf ein WordPress-Plugin zurück, was diese Aufgaben übernimmt.

Ich empfehle hier gerne das Premium-Plugin WP Rocket. Es bietet viele Funktionen zur Verbesserung, was man sonst nur in Kombination von mehreren kostenlosen Plugins erreichen würde. Das wäre aber kontraproduktiv, denn jedes zusätzliche Plugin verlangsamt WordPress. WP Rocket bietet zu dem einen erstklassigen Support und eine umfangreiche Dokumentation.

Aktuelle Ladegeschwindigkeit ermitteln

Als Erstes solltest du dir einen Eindruck verschaffen, wie der aktuelle Zustand der Webseite ist. Dann kannst du erst vergleichen, was sich am Ende verbessert hat. Ein subjektiver Eindruck ist kein valider Messwert!

Als Tool eignet sich hierfür der Pingdom Website Speed Test, womit auch Anfänger umgehen können.

Über den Link tools.pingdom.com das Tool aufrufen.

Ladezeit messen mit Pingdom Website Speed Test
Ladezeit messen mit Pingdom Website Speed Test

Den Testserver stellst du auf den „Europe – Germany – Frankfurt“ um und das musst du auch bei jedem weiteren Test so machen, damit du immer die gleiche Basis hast.

Nach einer kurzen Zeit bekommst du das Testergebnis:

Erstes Testergebnis der Ladezeiten
Erstes Testergebnis der Ladezeiten

Bei meiner Beispielseite sind das jetzt folgende Werte:

Performance grade: 74
Page size: 516,7 KB
Load time: 556 ms
Requests: 24

Die Seite speicherst du in deine Favoriten ab oder besser du speicherst sie als PDF-Datei.

1. WP Rocket installieren und aktivieren

Das Plugin bekommst du nur auf der Seite wp-rocket.me. Dort einfach das Paket auswählen und bestellen. Bezahlen geht das mit Kreditkarte oder PayPal. Du bekommst eine ordentliche Rechnung, welche in dem Kundenkonto heruntergeladen werden kann. Solltest du später das Plugin erweitern wollen, geht das auch schnell und einfach über das Kundenkonto mittels Upgrade.

Wenn das Plugin gekauft ist, musst du es von dort herunterladen. Danach gehst du in dein WordPress-Backend zu „Plugins installieren“. Dort über den „Datei hochladen“-Button das Plugin hochladen und installieren.

WordPress Ladezeiten verbessern – mit WP Rocket ganz einfach in 3 Steps 1
WP Rocket installieren

Dann das Plugin einfach aktivieren, das war es!

2. Basis von WP Rocket optimal einstellen

Mit Aktivierung von WP Rocket ist das Plugin direkt einsatzbereit und im Hintergrund laufen folgende Features:

  • Seiten-Caching
  • Browser-Caching (sofern Webseite auf einem Apache-Server betrieben wird)
  • GZIP Kompression (auf Apache-Server)
  • Cross-Origin Support für Webschriftarten (auf Apache-Server)
  • Kombination von Inline und 3rd-Party Skripten
  • WooCommerce Unterstützung

In den Einstellungen sind folgende Standart-Funktionen aktiv:

  • Caching für mobile Geräte
  • Cache-Lebensdauer auf 10 Stunden
  • Google Fonts werden kombiniert, sofern vorhanden
  • WordPress Emoji sind deaktiviert
  • WordPress Embeds sind deaktiviert
  • Preloading (es wird ein Cache erstellt, von allen Seiten, Post, ect…)

Jetzt machst du einen ersten Funktionstest deiner WordPress-Seite.

Ist die Darstellung, wie vor der Plugin-Installation?
Funktionieren alle Sachen?
Werden die Schriften, Icons alle richtig dargestellt?

Vor allem solltest du Seiten anschauen und testen, wo JavaScript verwendet wird: Formulare, Slider, dynamisch dargestellte Dinge.

Bei allen Projekten, wo ich dieses Plugin nutze, sind in der Regel keine nennenswerten Fehler bzw. Fehlfunktion aufgetreten.

Nach der Prüfung wollen wir direkt mal sehen, was sich in puncto Ladegeschwindigkeit getan hat.

WordPress Ladezeiten verbessern – mit WP Rocket ganz einfach in 3 Steps 2
Erste Verbesserung der Ladezeit

Performance grade: 91 (vorher 74)
Page size: 528.1 KB (vorher 516,7 KB)
Load time: 375ms (vorher 556 ms, -33%!!)
Requests: 23 (vorher 24, -4%)

Die Seite hat nun ein paar KB mehr zu laden, aber wird 181 ms schneller ausgeliefert. Das mag sich jetzt nicht nach viel anhören, aber bei richtigen, größeren Projekten lässt sich da noch mehr herausholen.

3. Weitere empfehlenswerte Einstellungen

Jetzt machen wir noch ein wenig Feintuning, um die Ladezeit noch mehr zu optimieren.

Du gehst auf die Einstellungsseite von WP Rocket im WordPress-Backend, dort in den Bereich „Datei-Optimierung“.

Dort aktivierst du folgende Punkte: „HTML minifizieren“, „CSS minifizieren“, „JavaScript minifizieren“.
Das reduziert noch einige KB, vor allem bei größeren Seiten ist das ein sehr effektiver Schritt.

Dann solltest du wissen, ob bei deiner Webseite http/2 funktioniert. Das kann man mit dem Online-Tool gf.dev/http2-test prüfen, wenn du dir nicht sicher bist.

Ist kein http/2 aktiv, dann sollte man die Punkte „CSS zusammenfassen“ und „JavaScript zusammenfassen“ aktivieren.

Danach sollte man die Webseite wieder auf Fehlfunktionen testen.

Dann geht auf der gleichen Einstellungsseite weiter mit dem Aktivieren von „JavaScript verzögert laden“ und „Sicherer Modus für jQuery (empfohlen)“. Danach, du ahnst es, wieder alle Funktionen testen.

Auf der Einstellungsseite „“ solltest du auch ein paar Veränderungen vornehmen.

Lazyload: „Für Bilder aktivieren“ + „Für iframes und Videos aktivieren“ + „YouTube iframe durch Vorschaubild ersetzen“

Emoji: Verwendest du nicht die automatische WordPress-Umwandlung von Emojis, sollte man „Emoji deaktivieren“ auswählen, denn das ist ein wahrer Ressourcenfresser.

Embeds: „WordPress-Embeds deaktivieren“ solltest du auch auswählen

WebP compatibility: sofern du das nicht mit einem anderen Plugin machst, sollte „Enable WebP caching“ ausgewählt werden. Mit WebP kann man die Ladezeit verbessern, weil die Bilder in einem anderen, leichteren Format ausgeliefert werden.

Resultat

Nun sind alle empfohlenen Einstellungen erledigt, da sollten wir uns das Endergebnis ansehen.

40% schneller geladene Webseite
40% schneller geladene Webseite

Performance grade: 97 ( vorher 74 )
Page size: 518,9 KB ( vorher 516,7 KB )
Load time: 336ms ( vorher 556 ms, -40%!! )
Requests: 8 ( vorher 24, -67% )

Schwupp hast Du die Worpress Ladezeiten verbessert – so einfach!

Mit ein paar einfachen Handgriffen ist die Webseite durch WP Rocket wesentlich schneller. Damit hast du das Besuchererlebnis erheblich gesteigert und auch Google wird dich belohnen.

WordPress Ladezeiten verbessern – mit WP Rocket ganz einfach in 3 Steps 3

Der Autor:

Tim Ehling

Freelancer für WordPress aus der Nähe von Frankfurt. Als Webentwickler ist sein Fokus hauptsächlich auf technische Dinge bei WordPress gerichtet.

LinkedIn:
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Facebook:
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